Dieselskandal: Gipfel ist noch nicht erreicht

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Wirtschaft

Wolfgang Mulke, Hannes Koch und Andreas Knoch
Dieselskandal: Gipfel ist noch nicht erreicht
 Zentrale der Daimler AG: Am Freitag hat sich der Konzern erstmals zu den Manipulationsvorwürfen geäußert und diese in scharfer Form zurückgewiesen.
Zentrale der Daimler AG: Am Freitag hat sich der Konzern erstmals zu den Manipulationsvorwürfen geäußert und diese in scharfer Form zurückgewiesen.
 (Foto:
dpa
)

Berlin/Stuttgart/Ravensburg sz Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann überzeugte sich kürzlich auf einer Daimler-Teststrecke selbst von der Möglichkeit, saubere Dieselmotoren zu bauen. Die Messgeräte im Fahrzeug bestätigten ihm dies. Deshalb bleibt der Grünen-Landesvater angesichts der Manipulationsvorwürfe gegen den Konzern auch zurückhaltend. „Ich gehe nicht davon aus, dass ein Automobilkonzern mit einem Messgerät mit mir in der Gegend herumfährt und das hinterher nicht stimmt“, sagt Kretschmann am Donnerstag am Rande eines Pressetermins. Doch im Testfahrzeug war ein anderer Motor eingebaut, als die nun ins Visier der Staatsanwaltschaft geratenen Baureihen. Diese will Daimler unrechtmäßige Abschalteinrichtungen nachweisen.

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#2 ...Ja , der Trend geht zum Drittwohnsitz , dem Viertauto , dem Siebthandy und der Neuntsteueroase , aber eben nur bei den monetär bestens ausgestatteten . ha,ha,ha..

Die Systemrelevanten haben vor einigen Jahren den Staaten hunderte von Milliarden EURO aus dem Kässlein geschluchzt , weil Sie eben ein Pfeiler der Gesellschaft sind . Die biologische Gesundheit der Bürger ist vielleicht nicht systemrelevant , und ich meine dies ohne Sarkasmus .Der Trend geht ja zum Nichtrauchen , aber die Tabaksteuer wird auch nicht nur in schönen Worten entrichtet .
Wenn man wollte , könnte man Europa schon zum Elektro-Valley umbauen . Der Deutsche Staat würde mit 100 Milliarden EUR DC-Anleihen weit kommen ( DC = DeCarbonisierung). Das Elektroauto welches mittels Wasserstoff voransurrt , ist absolut marktreif , es will nur leider kaum einer die kostspieligen Tankstellen bauen . Eine H2-Tankanlage kostet muntere 1 Million EURO . Wären aber genug Wasserstofftankstellen da , dürfte das Wasserstoff- Brennstoffzellenauto in kürzester Zeit die Zulassungszahlen der Batterieautos übertreffen .
Der Wasserstoff-Hochdrucktanken dauert selbst etwa 3-5 Minuten , zuzüglich der "Respekt vor der neuen Technik 5 Minuten " also insgesamt 10 Minuten . Das Auto nimmt also nur 10 Minuten einen Tankplatz weg , dann fährt es wieder 500 Kilometer . Vermutlich werden beide Technologien, die Batterie und die Brennstoffzelle , ab 2022 gleichauf durchstarten . mehr

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Auch in den USA sind Elektroautos keine Verkaufsschlager. Dort findet man Sie im "Vorzeigestaat" Kalifornien bei den Wohlhabenden und Prominenten als Dritt-oder Viertfahrzeug und dann wieder an der Ostküste in den Großstädten. Dazwischen ist auch dort nicht viel los mit Elektro. mehr

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Irgendwie sind diese "Abgasskandale" , skandale die keinen wirklich interessieren . Wenn ich mit meinem VW Multivan T4 Bj. 2003 durch die Innenstadt im Kaltlauf
diesele , erzeuge ich nach Herzenslust Stichstoffdioxide , welche völlig unbehelligt von einem AdBlue - Angriff , ins freie entweichen können .
Niemanden stört dies , und im Winter erzeugt der "Bulli" sogar noch nach dem Start eine ganze weile sehr dekorative Rußwölkchen , die geradezu vollendet stilsicher hinter dem Bus entlangschnüren . Wozu also die ganze Aufregung ?
Das Elektroauto wird sowieso noch ewig lange kein Verkaufsschlager , auch wenn man den Diesel noch so abzuschiessen versucht . Das Elektroauto wird sich eher in den USA durchsetzen , denn die Menschen dort haben schon eine höhere Zivilisationsstufe erreicht , allein dadurch dass Sie seit jeher Automatikgetriebeautos fahren . Der Umstieg von einem Automatikgetriebeauto auf ein Elektroauto ist praktisch nicht spürbar , aber bringt nur Vorteile . mehr

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