Friedrichshafen: Volleyballer des VfB werben mit einer Plakataktion

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Giuseppe Torremante
Volleyballer des VfB werben mit einer Plakataktion

Mit einer Plakataktion wirbt der VfB in Markdorf, Tettnang und Friedrichshafen für den Volleyballsport. Tomas Rousseaux lädt hier im feinen Zwirn zu einem der nächsten Spiele ein.
Mit einer Plakataktion wirbt der VfB in Markdorf, Tettnang und Friedrichshafen für den Volleyballsport. Tomas Rousseaux lädt hier im feinen Zwirn zu einem der nächsten Spiele ein.
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Friedrichshafen sz Am Anfang ist es eine Idee gewesen und dann am Ende strahlten zwei Personen auf Plakaten um die Wette. Trainer Vital Heynen und Außenangreifer Tomas Rousseaux. Von Mittelblocker Georg Klein sieht man nur den Rücken und das hat seinen Grund. Um die Sportart Volleyball populärer zu machen starteten die Verantwortlichen des VfB Friedrichshafen diese Aktion, die bis zum Saisonende läuft.

Zunächst sah man am Ende von Tettnang Richtung Wangen den VfB-Trainer Vital Heynen mit den beiden Trophäen (Supercup, DVV-Pokal). „Wir haben zwei Neue“ stand darunter. Einen Monat später lud Tomas Rosseaux mit dem Slogan „Lust auf ein Date?“ ein. Georg Klein hat es nicht bis Tettnang geschafft. Sein Plakat („So klein ist er gar nicht“) hängt in der Nähe des Flughafens in Friedrichshafen. Man sieht den Mittelblocker von hinten und die Verantwortlichen spielen mit dem Namen Klein. In Markdorf, Tettnang und Friedrichshafen machten die VfB-Volleyballer Werbung in eigener Sache. „Es war eine coole Idee und ich habe sofort mitgemacht“, sagt Georg Klein. Für ihn ist es selbstverständlich, dass der Volleyball in die Öffentlichkeit gehen muss. Von alleine kommen die Zuschauer nicht. „Es sind in Deutschland nicht nur wir. Andere Sportarten müssen sich auch etwas einfallen lassen, damit sie wahrgenommen werden.“

VfB-Trainer Vital Heynen, der fast für jede Idee zu gewinnen ist, sagt: „Die haben mich gefragt, ich habe Ja gesagt und das Ergebnis kann sich sehen lassen.“ Ginge es nach Heynen, so würden solche Aktionen regelmäßig gemacht werden. „Du musst zu den Fans gehen und dann kommen sie auch zu dir“, sagt der 47-Jährige.

„Lust auf ein Date?“, passt zu Rousseaux wie die Faust aufs Auge. Er ist der charmanteste Spieler, höflich, lacht immer und kommuniziert mit den Fans auch während des Spiels. „Eine solche Aktion habe ich noch nie gemacht, aber ich fand sie toll“, sagt Rousseaux. Auf Facebook hätten sich viele gemeldet. „Für mich ist es ein Spaß. Ich lade die Fans dann ein, in die ZF-Arena zu kommen“, betont er. Rousseaux ist davon überzeugt, dass solche Maßnahmen den Volleyballsport weiter nach vorne bringen. Die Botschaft in Friedrichshafen und Umgebung komme an.

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