Friedrichshafen: VfB vermasselt sich Play-off-Teilnahme

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VfB vermasselt sich Play-off-Teilnahme
Aus dem Rennen: Der VfB verabschiedet sich mit einer 2:3-Niederlage aus der Champions League.
Aus dem Rennen: Der VfB verabschiedet sich mit einer 2:3-Niederlage aus der Champions League.
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Friedrichshafen sz Knapp verpasst hat der VfB Friedrichshafen das Ticket für die Play-offs in der Volleyball-Champions-League am Mittwochabend. Knapp 2000 Zuschauer in der ZF-Arena verfolgten das 2:3 (21:25, 25:9, 23:25, 25:21, 9:15). Die Chronologie der Geschehnisse in einer kleinen Zusammstellung.

19 Uhr: Noch eine Stunde bis Spielbeginn in Friedrichshafen und Belchatow. Wegen der Ausgangslage gerät der polnische Spielort an diesem Abend in den Fokus der VfB-Fangemeinde. Hallenmoderator Sven Rautenberg hat im Vorfeld verraten, dass er – nach Absprache mit Cheftrainer Vital Heynen – aus Polen während der Satzpausen keine Zwischenstände durchgeben wird. So richten sich die Fans den Liveticker der CEV-Homepage auf ihren mobilen Endgeräten ein – und harren der Dinge.

20.01 Uhr: Die Cheerleaders begrüßen diesmal nicht die VfB-Spieler im Spalier, beide Mannschaften. marschieren aufs Spielfeld. Es beginnt der Showdown um die Play-off-Qualifikation für Friedrichshafen.

20.15 Uhr: Es steht nicht gerade gut um die Häfler Volleyballprofis im ersten Durchgang. Gerade serviert der dunkelhäutige Mittelblocker Kévin Kaba ein lupenreines Ass für die Franzosen, kurz darauf ist der Gästeblock zum 16:11 zur Stelle. In Polen steht es 17:15 fürs Heimteam.

20.24: Fünf Satzbälle gegen den VfB – und gleich den zweiten verwerten die Gäste von der Seine, verursacht durch eine Fehlangabe von Diagonalangreifer Michal Finger. Lange Gesichter bei den erschienenen Volleyballfans auf den Rängen.

20.29 Uhr: Während Finger mit einem wuchtigen Angriffsball den ersten Punkt in Durchgang zwei markiert und wenige Augenblicke später Friedrichshafen mit 4:0 und später 8:1 führt, spielt rund 1000 Kilometer weiter nordöstlich Belchatow für den VfB: Nach einem abgewehrten Satzball gewinnen die Polen den ersten Durchgang knapp mit 26:24.

20.45 Uhr: Die Mannschaft von Chefcoach Vital Heynen gewinnt Satz zwei im Schnelldurchgang (25:9), die ZF-Arena bebt. Und Belchatow liegt 16:9 gegen Craiova in Front. VfB-Maskottchen Bärti erklimmt während der Showeinlage luftige Höhen, was die Zuschauer mit Sonderapplaus quittieren.

21 Uhr: Auf die Polen ist weiterhin Verlass – sie machen Ernst, wollen offenbar bald Feierabend haben und holen mit 25:18 den zweiten Satz. Anders am Bodensee: Paris übernimmt beim 11:10 erstmals die Führung im dritten Durchgang, der VfB-Motor stottert kräftig, Heynen beantragt die Auszeit.

21.10 Uhr. 17:21 gegen den VfB. Der legt nun eine Aufholjagd hin und gleicht wenig später zum 21:21 aus. „Auf geht’s“, brüllt Hallenmoderator Sven Rautenberg ins Mikro.

21:18 Uhr: Eine gefühlte Ewigkeit dauert die Einwechslung von Tomas Kocian für Kapitän Simon Tischer beim 23:24 ausf VfB-Sicht. Alle starren gebannt auf den 28-jährigen Zuspieler in Diensten der Häfler. Dann der Schock: Kocian versemmelt seinen Aufschlag, die Franzosen gewinnen den dritten Satz. Der Traum vom Weiterkommen in der europäischen Königsklasse ist damit ausgeträumt.

In Kooperation mit der Schwäbischen Zeitung servieren die VfB-Volleyballer heute früh in der Zeit zwischen 7 und 9 Uhr an die Besucher des Heimspiels gegen Paris Volleys ein kostenloses Frühstück. Dieses kann, gegen Vorlage der Eintrittskarte vom Vorabend, beim Häfler Stadtbahnhof am Franziskusplatz, beim Eingang von Edeka Baur (Romanshorner Platz) und beim Ausgang Süd (Obi) der Einkaufs-passage am Bodensee-Center in Empfang genommen werden.

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