Friedrichshafen: VfB schmettert um Tickets für die „Deutsche“

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VfB schmettert um Tickets für die „Deutsche“

Auf zwei Meisterschaften mischt die Volleyballjugend des VfB Friedrichshafen am Wochenende mit.
Auf zwei Meisterschaften mischt die Volleyballjugend des VfB Friedrichshafen am Wochenende mit.
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Friedrichshafen gus Eines der größten Erlebnisse für einen Jugendvolleyballer ist die Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft. Der VfB Friedrichshafen hat die Chance, in diesem Jahr gleich bei zwei „Deutschen“ dabei zu sein. Beide Titelkämpfe finden an diesem Wochenende statt.

Der Hintergrund ist das bestehende Reglement: Auf Bundesebene veranstaltet die deutsche Volleyball-Jugend (DVJ) Meisterschaften in insgesamt vier Altersklassen (U14, U16, U18 und U20). Die Hürden sind laut Pressemitteilung immer dieselben. Diese müssen von den Nachwuchsmannschaften jedes Jahr aufs Neue überwunden werden.

Die Voraussetzungen für die Teilnahme in der nationalen Finalrunde sind ein erster oder zweiter Platz bei der württembergischen Meisterschaft sowie anschließend ein erster oder zweiter Platz bei der Regionalmeisterschaft. Für baden-württembergische Vereine ist das die süddeutsche Meisterschaft, bei welcher die sechs besten Teams aus ganz Baden-Württemberg (Landesverbände Nordbaden, Südbaden und Württemberg) antreten.

Am Ende kämpfen nicht weniger als 16 Mannschaften aus insgesamt acht Regionen um den deutschen Meistertitel. Die U16 vom Bodensee ist in diesem Jahr auf jeden Fall dabei. Denn der VfB Friedrichshafen übernimmt die Ausrichtung am Wochenende 13./14. Mai. An der „Süddeutschen“ nehmen Paolo Cipollone und seine Jungs trotzdem teil. Schließlich geht es darum, wichtige Spielpraxis zu sammeln. „Ich möchte testen, wo wir stehen und ob wir gegen Konstanz, Freiburg, Rottenburg und Bühl mithalten können“, sagt Cipollone.

Die Meisterschaft findet diesen Samstag in Konstanz (Geschwister-Scholl-Schule, Schwaketenstraße 112) statt. Mit dabei sind, neben dem VfB, die Teams des TV Bühl, TV Kappelrodeck, USC Konstanz, TV Rottenburg und FT 1844 Freiburg. Folgende Spieler werden dabei sein: Jannik Brentel, Adrian Jammer, Max Prammer, Jeremy Rzepka, Julian Rauch, Julian Huhn, Lenny Littmann, Iljia Ilic, Martin Bratoi, Jeremiah Lelle, Robin Lerner und Tim Singer.

Nur wenige Kilometer entfernt ist die U20 des VfB am Sonntag, 19. März, ebenfalls in Konstanz gefordert. Das Team von VfB-Trainer Adrian Pfleghar tritt in der Schänzle-Sporthalle (Winterersteig 23) an. Außer dem VfB als Württembergischen Meister sind dabei: TV Rottenburg (Vize im VLW), FT 1844 Freiburg (Südbadischer Meister), USC Konstanz (Südbadischer Vizemeister), TV Bühl (Nordbadischer Meister) und VSG Kleinsteinbach (Nordbadischer Vizemeister).

„Die Leistungsdichte ist in Baden-Württemberg inzwischen sehr hoch“, sagt VfB-Volleyballtrainer Pfleghar und fügt hinzu: „Außer der VSG Kleinsteinach, denen nur Außenseiterchancen eingeräumt werden, spielen alle Teams um die zwei begehrten Plätze. Es geht also in jedem Spiel um alles.“

Für die U20-Jugend der VfB-Volleyballabteilung sind folgende Spieler nominiert: Mario Schmidgall, Nicolas Hornikel, Felix Roos, Max von Berg, Marian Epple, Severin Hauke, Benedikt Waldinger, Alex Spintzyk, Leon Zimmermann und Johannes Lelle.

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