Friedrichshafen: VfB-Volleyballer starten am Samstagabend in Play-offs

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VfB-Volleyballer starten am Samstagabend in Play-offs
Bereits zum vierten Mal treffen die Häfler (im Angriff: VfB-Außenspieler Tomas Rouessaux) in dieser Saison auf die Netzhoppers. Auch diesmal will die Mannschaft von Vital Heynen erfolgreich sein.
Bereits zum vierten Mal treffen die Häfler (im Angriff: VfB-Außenspieler Tomas Rouessaux) in dieser Saison auf die Netzhoppers. Auch diesmal will die Mannschaft von Vital Heynen erfolgreich sein.
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Archiv: Günter Kram
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Friedrichshafen sz Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen steigen heute Abend in die Play-offs der 1. Volleyball Bundesliga ein. In der Serie „Best-of-three“ treffen sie auf die Netzhoppers Solwo Königspark KW und wollen die Siegesserie in der heimischen ZF-Arena fortsetzen. Beginn der Partie ist 19.30 Uhr.

Dass es eine Woche später dann in Richtung Berlin geht, sieht VfB-Cheftrainer Vital Heynen gelassen. Mit einem Augenzwinkern merkt er an: „Wie oft haben wir jetzt in diesem Jahr gegen Berliner Mannschaften gespielt? Neunmal. Und neunmal haben wir gewonnen.“

Seit Mittwochabend steht der Gegner für den VfB Friedrichshafen im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft in der Volleyball Bundesliga fest. Im dritten Spiel, und somit in der Verlängerung, setzten sich die Netzhoppers SolWo Königspark KW gegen den TV Rottenburg im Preplayoff durch. Damit treten sie am heutigen Abend am Bodensee gegen die Häfler Volleyballer an.

Schon dreimal standen sich die Mannschaften in dieser Saison gegenüber, zweimal in der Liga und einmal im Pokal – jedes Mal ging der VfB als Sieger vom Feld. Auch deshalb macht sich l Heynen bezüglich der kurzen Vorbereitungszeit keine Sorgen. „Wir treffen auf keine Unbekannten“, sagt er und fügt hinzu: „Wir können uns jetzt in den verbleibenden Tagen optimal auf den Gegner vorbereiten.“

Dass es – statt zum schwäbischen Derby nach Rottenburg – einmal quer durch die Republik zum Rückspiel eine Woche später (Sonntag, 26. März, ab 16 Uhr) später geht, ist logistisch für den VfB Friedrichshafen sicherlich undankbarer. Ein Spiel gegen Mannschaften aus der Gegend um Berlin ist dem VfB-Chefrainer sogar ganz recht. „Von mir aus können wir auch im weiteren Verlauf der Playoffs noch auf ein paar Berliner Mannschaften treffen“, scherzt der Belgier.

Worauf es bei den Netzhoppers ankommt, zeigt ganz klar die Statistik. In 20 Ligaspielen während der Normalrunde wurde Netzhoppers-Kapitän Björn Andrae zehnmal als wertvollster Spieler seiner Mannschaft ausgezeichnet. Im Duell gegen Rottenburg musste der Ex-Häfler im zweiten Spiel verletzungsbedingt passen – prompt zogen die Seinen den Kürzeren.

Takvam erfolgreichster Angreifer

Aber auch die Häfler können in Sachen Statistik punkten: Schließlich kommen mit Andreas Takvam der erfolgreichste Angreifer der Normalrunde und mit Armin Mustedanovic der effektivste Blockspieler vom Bodensee. „Jetzt geht aber in den Play-offs praktisch die Saison von vorne los“, meint Heynen, der in der Liga mit seinem Team zu Hause bislang immer noch ungeschlagen ist. „Vor allem wollen wir den Heimvorteil im möglichen Entscheidungsspiel nutzen. Und das geht nur mithilfe unserer tollen Fans“, sagt er.

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