Ehingen: Verpatztes Hinrundenduell als Ansporn

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Verpatztes Hinrundenduell als Ansporn

Im ersten Aufeinandertreffen in der Hinrunde kamen die Ehinger Handballer (hier Matthias Kneer, Mitte) an Laupheim II nicht vorbei.
Im ersten Aufeinandertreffen in der Hinrunde kamen die Ehinger Handballer (hier Matthias Kneer, Mitte) an Laupheim II nicht vorbei.
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Ehingen aw Zum Auftakt der Rückrunde in der Handball-Bezirksliga ist die TSG Ehingen am Samstag, 13. Januar, bei der zweiten Mannschaft von Rot-Weiß Laupheim zu Gast. Spielbeginn ist um 17.40 Uhr in der Rottumhalle in Laupheim. In dem Derby treffen zwei Verfolger von Spitzenreiter Söflingen II aufeinander. Bei der TSG erinnert man sich noch gut an das Hinrundenduell in der Längenfeldhalle, als die Ehinger weit unter ihren Möglichkeiten blieben und deutlich den Kürzeren zogen.

In der Vorbereitung auf das zweite Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison führte TSG-Trainer Winfried Biberacher seinen Spielern die Fehler und Nachlässigkeiten in dem mit 19:27 verlorenen Derby Mitte November mit einer Videoanalyse vor Augen. „Da hat man gut gesehen, was schiefgelaufen ist“, sagt Biberacher. Vor allem „haben wir zu viel verballert und den gegnerischen Torwart richtig warm geworfen“. Dies lag aber auch daran, dass sein Team die Angriffe nicht gut ausgespielt und oft zu früh abgeschlossen habe. Die Folge der mangelhaften Chancenverwertung waren zunehmend tiefer hängende Köpfe bei den Ehinger Spielern. Auch das war auf Video gut zu sehen. „Wir haben uns gar nicht mehr gewehrt“, so Biberacher.

Für den TSG-Trainer war die Niederlage vor allem eine Kopfsache. „Es war nicht so, dass uns Laupheim hergespielt hat“, sagt Biberacher. Vielleicht „waren einige Spieler auch überrascht“, dass deutlich mehr Zuschauer in der Längenfeldhalle als bei anderen Heimspielen gewesen seien. Eine größere Kulisse dürfte es aber auch in der Laupheimer Rottumhalle geben – zumal das Spiel der TSG beim HRW II das Vorprogramm ist zum Württembergliga-Schlager zwischen dem HRW I und Zizishausen.

„Wenn die Laupheimer nochmal gewinnen sollten, dann sollten sie sich angestrengt haben“, sagt TSG-Trainer Biberacher. „Noch so ein Spiel wie in der Hinrunde will ich nicht sehen.“ Um im zweiten Versuch gegen den HRW erfolgreich zu sein, dafür haben die Ehinger einiges getan – einschließlich eines eintägigen Trainingslagers, in dem die „Abwehrarbeit verbessert wurde und im Angriff neue Nuancen hineingebracht wurden“, so der Trainer. Personell stehen ihm außer den Langzeitverletzten Steffen Kaus, Lukas Fiesel und Oskar Bachner alle Spieler zur Verfügung.

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