Unlingen: Unlinger feiern Titel in der Bezirksliga

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Unlinger feiern Titel in der Bezirksliga

Jubel nach der Meisterschaft – die Meistermannschaft aus Unlingen. Auf dem Bild fehlen Ivan Penner, Kiril Penner, Gerd Pfitzinger.
Jubel nach der Meisterschaft – die Meistermannschaft aus Unlingen. Auf dem Bild fehlen Ivan Penner, Kiril Penner, Gerd Pfitzinger.
 (Foto:
Gerd Pfitzinger
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Unlingen sz Die Ausgangslage war klar. Am letzten Spieltag musste für die Unlinger ein deutlicher Sieg gegen Biberach her, um sich den Titel in der Volleyball-Bezirksliga zu sichern. Es gelang: Mit 3:0 gewannen die Unlinger und konnten hernach ausgelassen die Meisterschaft feiern.

Nachdem die Partei gegen den härtesten Rivalen Unterkirchberg unglücklich am vorherigen Spieltag verloren ging, hatten die Unlinger Dank der Schützenhilfe vom SC Weiler immer noch Chancen auf den Titel. Die Unlinger waren punktgleich mit dem Tabellenzweiten, hatten aber das bessere Satzverhältnis. Von daher war die Ausgangslage klar; Ein 3:0- oder ein 3:1-Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus Biberach würde dem SVU zur Meisterschaft verhelfen.

In der Vorbereitung auf das Spiel gegen Biberach mussten die Unlinger gleich auf drei verletzte Spieler verzichten. Ivan Penner (Bänderriss), Philip Kleintschek (Bänderriss), und Stefan Wahl (Knie) waren nicht einsatzfähig. Kiril Penner war geplant abwesend und so wurde nach alternativen in den Mannschaft gesucht um bestehen zu können. Rolf Grempler wechselte dann auf die Außenposition und Patrick Kruppa war somit der einzige Ersatzspieler. Im Abschlusstraining war dann Gerd Pfitzinger zu Gast, der eine gute Figur im Training machte und er mit einem Spielerpass ausgestattet wurde, um Sicherheit auf der Bank zu bieten.

Der SVU ging nervös in die ersten Punkte. Es fehlte ein wenig die Sicherheit im Abschluss. Dennoch gelang es Stabilität zu finden der SVU machte sein Spiel. Das Punktekonto wuchs langsam und die Biberacher machten es den Unlingern leicht. Der SVU hatte sich einen sieben Punkte Vorsprung erspielt und ließ nichts anbrennen. Gegen Ende des ersten Satzes hatte man sogar zehn Punkte Vorsprung und mit 25:15 wechselte man die Seiten. Im zweiten Satz begann man etwas verhalten. Punktgewinn und Aufschlagrecht wechselten stetig. Lediglich ein Aufsteiger von Eugen Kerber, der in der Mitte der TG Angriffszone einschlug, ragte aus der gespielten Mittelmäßigkeit bis zum 10:8 für Unlingen heraus. Nun langsam wieder eingespielt konnten die Unlinger den Punkteabstand durch konsequentes Nachsetzen und druckvolle Angriffe auf 19:12 ausbauen. Der Satz endete mit 25:16 für die Unlinger. Dies war ein großer Schritt in die Richtung Titel.

Im dritten Satz besannen sich die Unlinger immer mehr auf ihre Qualitäten und näherten sich Punkt für Punkt dem Satzende. Das SVU-Team zog auf 20:12 davon. Mit 25:13 ging der dritte Satz zum 3:0 Sieg und zur Meisterschaft an den SVU. Die Freude über den Titel war riesig, das Team tanzte auf dem Spielfeld. Selbst lange nach Abpfiff der Partie sang man noch in der Dusche und feierte den erreichten Titel.

Das schönste Volleyballspiel des SVU in dieser Saison war das sicher nicht, aber nur das Ergebnis zählte. Dass die Unlinger guten und attraktiven Volleyball spielen können, blitzte in einigen Ligaspielen auf. Und wer nach Vorrunde kein Spiel und in der Rückrunde nur zwei Spiele verloren hat, ist auf jeden Fall verdienter Meister.

Der SVU spielte in dieser Saison mit: Eugen Kerber, Hannes Wahl, Marc Jungblut, Kilian Munding, Simon Paul, Jürgen Weiler, Rolf Grempler, Christoph Gotterbarm, Philip Kleintschek, Ivan Penner, Kiril Penner, Stefan Wahl, Gerd Pfitzinger, Patrick Kruppa

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