Friedrichshafen: Tischer: „Das ist natürlich auch so eine mentale Sache“

Schwäbische.de

Sport Lokal

Tischer: „Das ist natürlich auch so eine mentale Sache“

In der Auszeit bespricht sich VfB-Kapitän Simon Tischer (links) mit Cheftrainer Vital Heynen.
In der Auszeit bespricht sich VfB-Kapitän Simon Tischer (links) mit Cheftrainer Vital Heynen.
 (Foto:
Günter Kram
)

Friedrichshafen sz Mit 3:2 (26:24, 22:25, 18:25, 25:22, 15:10) hat der VfB Friedrichshafen vor rund 2800 Zuschauern in der ZF-Arena am Sonntagnachmittag das Spitzenspiel in der Volleyball-Bundesliga gewonnen und damit die Hauptrunde auf dem ersten Tabellenplatz beendet. Kurz nach Spielschluss unterhielt sich Peter Schlefsky mit VfB-Zuspieler und Kapitän Simon Tischer.

Für den Fall des Erreichens der Finalserie Ende April/Anfang Mai hatten Sie die Wahl, bei einem Sieg gegen Berlin an Donnerstagen Heimrecht zu genießen – und mit einer Niederlage an Sonntagen. Sie haben sich durch das 3:2 für Donnerstag entschieden. Traurig oder nicht traurig?

(lacht)... Wir hatten uns heute am Anfang des Tiebreaks eher für den Sonntag entschieden (1:5-Rückstand; Anm. die Red.). Und dann haben wir überlegt und uns gesagt: Wir wollen donnerstags spielen. Gegen Berlin gab es in der bisherigen Saison in jedem Spiel einen bestimmten Moment: Wenn wir zwei oder drei Punkte hintereinander machen, dann kommen wir wieder zurück. Das ist natürlich auch so eine mentale Sache. Heute gegen Berlin haben wir wieder mal gesehen, dass wir nie aufgeben dürfen.

Im Satz drei und vier sah es lange nicht nach einem Sieg aus, oder?

Da kam vor allem lange kein Druck mehr hinterm Aufschlag von uns. Und jeder Annahmeball der Berliner fand den Weg zum Netz.

Besonders beeindruckt bei Ihrem Team das Leistungsniveau aller Außenangreifer. War das heute mit ausschlaggebend für den Erfolg?

Sicherlich. Das geht ja schon über die gesamte Saison so. Das ist auch eine unserer großen Stärken. Alle vier schaffen es, bei ihrer Einwechslung immer etwas Neues aufs Spielfeld zu zaubern. Das ist ein Faustpfand in diesem Jahr. Und das werden wir öfters noch nutzen.

Wie überbrückt der VfB zwei Wochen Pause bis zu den Play-offs?

Wir werden nicht zuviel freimachen, müssen uns jetzt aber erst mal regenerieren. Danach konzentrieren wir uns voll auf die Play-offs.

MEDIATHEK

ONLINE-PREMIUM
Ihr Kommentar zum Thema