Friedrichshafen: Takvam: „Müssen im Finale noch eine Schippe drauflegen“

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Takvam: „Müssen im Finale noch eine Schippe drauflegen“

Mittelblocker Andreas Takvam (Mitte, im Angriff) ist einer der Leistungsträger des VfB Friedrichshafen.
Mittelblocker Andreas Takvam (Mitte, im Angriff) ist einer der Leistungsträger des VfB Friedrichshafen.
 (Foto:
Conny Kurth
)

Friedrichshafen sz Andreas Takvam ist in dieser Saison so etwas wie der „Mister Zuverlässig“ in Reihen der VfB-Volleyball. Auch beim 3:1-Erfolg in Düren lieferte der Mittelblocker wieder eine durchweg solide Leistung mit einigen wichtigen Punkten ab. Christian Schyma sprach mit dem 23-jährigen Norweger nach dem Einzug ins Finale um die deutsche Meisterschaft.

Wie beurteilen Sie die Leistung der Mannschaft gegen Düren – und auch ihre eigene?

Wir hatten zwischendurch mal einige Probleme, aber im Großen und Ganzen kann man mit unserem Auftritt zufrieden sein. Denn Düren hat es auch deutlich besser gemacht als noch im ersten Spiel. Der dritte Satz war meiner Meinung nach entscheidend. Meine Leistung war, denke ich, ebenfalls ordentlich. Aber das müssen andere beurteilen.

Wie sehen Sie die Entwicklung des VfB – zwischen dem 0:3 in Düren Ende Oktober und den beiden Partien im Halbfinale?

Das kann man nicht mehr vergleichen. Es war eine frühe Phase, da hat einiges noch nicht gestimmt. Aber nun sind wir auf dem richtigen Weg und haben in der entscheidenden Phase alle unsere Form erreicht. Im Finale müssen wir allerdings noch drauflegen.

Wo sehen Sie ihre Stärken - und was kann Andreas Takvam noch lernen?

Mit meinen Angriffsaktionen bin ich schon sehr zufrieden, an meinem Aufschlag kann ich sicher noch etwas arbeiten. Die Floats sind okay, aber an der Härte der Sprungaufschläge kann ich noch arbeiten.

Welchen Stellenwert hat Volleyball in Ihrer Heimat Norwegen?

Wie in Deutschland genießt Fußball große Beliebtheit, danach kommt der Wintersport. Volleyball ist nicht so der typische norwegische Sport, ich bin über meine Eltern, die beide gespielt haben, zum Volleyball gekommen.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus, können Sie sich eine weitere Saison beim VfB vorstellen?

Wir sprechen gerade über eine Vertragsverlängerung, ich könnte mir durchaus vorstellen, zu bleiben. Der VfB ist ein professionell geführter Verein. Friedrichshafen ist ein schöner Ort, nicht so groß, mit netten Menschen. Auch die Region hat ihre Reize.

Ein kurzer Ausblick auf das Finale. Was wird entscheidend sein, unabhängig davon, gegen wen der VfB antreten wird?

Es wird wichtig sein, die unnötigen Fehler auf ein Minimum zu reduzieren. Wer das schafft, hat gute Chancen auf den Titel. Im Finale müssen wir allerdings noch eine Schippe drauflegen.

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