Tuttlingen: Samet Dülger kämpft in Bruchsal um DM-Titel

Schwäbische.de

Sport Lokal

lh und sz
Samet Dülger kämpft in Bruchsal um DM-Titel
Der Wurmlinger Leon Gerstenberger (rotes Trikot), aktueller Junioren-Vizemeister, musste seinen erstmaligen DM-Start bei den Männern aus Verletzungsgründen kurzfristig absagen.
Der Wurmlinger Leon Gerstenberger (rotes Trikot), aktueller Junioren-Vizemeister, musste seinen erstmaligen DM-Start bei den Männern aus Verletzungsgründen kurzfristig absagen.
 (Foto:
Lothar Herzog
)

Tuttlingen lh/sz Die Deutschen Einzel-Meisterschaften 2017 im Ringen biegen auf die Zielgerade ein. Von Freitag, 21. April, bis Sonntag, 23. April, werden in Bruchsal die Freistilmeister bei den Frauen und Männern ermittelt. Den Schlusspunkt setzen dann eine Woche später die Klassiker, die sich im sächsischen Pausa treffen.

Vom ASV Nendingen geht Samet Dülger, der bei diesen Einzelmeisterschaften für seinen Heimatklub AC Mülheim startet, auf die Matte. Er muss sich in der Klasse bis 70 kg mit 13 weiteren Ringern auseinandersetzen. Ihm werden gute Chancen auf einen vorderen Platz eingeräumt. Als weitere ehemalige ASV-Ringer kämpfen in Bruchsal Alexander Semisorow (65 kg, RV Rümmingen) und Alexander Dudarov (86 kg, SV Weingarten) um Meisterehren.

Der Württembergische Ringerverband (WRV) wird mit einem Aufgebot von 13 Athleten vertreten sein und ist damit gleichzeitig teilnehmerstärkster Verband. Sieben kommen von der KG Fachsenfeld/Dewangen. Aus dem hiesigen Bezirk dabei ist Marco Eckl (AV Sulgen). Er gibt sein Debüt bei den Männern und startet in der Klasse bis 65 kg. Leon Gerstenberger (AB Wurmlingen), der in der Mannschaftsrunde beim ASV Nendingen unter Vertrag steht, hat seine Teilnahme aus Verletzungsgründen absagen müssen. Er ist vor fünf Wochen Vizemeister bei den Junioren geworden und gilt als eines der größten Talente des AB Wurmlingen.

Südbaden bringt es auf ein Dutzend Teilnehmer, darunter Timo Moosmann vom KSV Tennenbronn. Der gastgebende Nordbadische Ringerverband (NBRV) schickt nur neun Akteure ins Rennen und schöpft sein Kontingent bei weitem nicht aus. Mit lediglich fünf Ringern ist der sonst so starke Landesverband Nordrhein-Westfalen äußerst schwach vertreten. Schon seit Jahren sind die Teilnehmerzahlen bei den Männern im Freistil rückläufig und unbefriedigend. Mit 91 Anmeldungen wird das Vorjahresergebnis um sechs Athleten überboten. Abzuwarten bleibt, wie viele tatsächlich starten. Das gilt auch für die Titelverteidiger, die mit Ausnahme des verletzten Schwergewichtlers Nick Matuhin (1. Luckenwalder SC) alle ihr Kommen angekündigt haben.

Der 97-kg-Vorjahresmeister Gabriel Seregelyi (ASV Mainz) wird unter seinem neuen Namen Georg Gabriel Stark starten. Die weiteren Meister von 2016: 57 kg: Marcel Ewald (ASV Daxlanden); 61 kg: Manuel Wolfer (RG Hausen-Zell); 65 kg: Kevin Henkel (TSV Dewangen); 70 kg: Kubilay Cakici (RWG Mömbris-Königshofen); 74 kg: Martin Obst (1. Luckenwalder SC), 86 kg: Michael Kaufmehl (TuS Adelhausen).

46 Frauen am Start

Bei den Frauen sind bundesweit 46 Athletinnen gemeldet, darunter alle sechs Titelträgerinnen aus dem Vorjahr. Acht Ringeramazonen schickt der WRV ins Rennen. Einzige Starterin aus dem hiesigen Bezirk ist Sandra Paruszewski vom AV Sulgen, die ihren Titel aus dem Vorjahr bis 53 kg diesmal bis 58 kg verteidigen will.

Der Zeitplan: Freitag: 19 Uhr bis 19.30 Uhr Wiegen, 20 Uhr Empfang durch den Ausrichter. Samstag: 9 Uhr Eröffnung und Beginn der Wettkämpfe. 14 Uhr Fortsetzung der Kämpfe mit Halbfinale und Hoffnungsrunde Frauen und Männer. Ab 18 Uhr Finalkämpfe Platz drei und eins Frauen mit Siegerehrung. Sonntag: 9.30 Uhr Finalkämpfe Platz drei und eins Männer mit Siegerehrung.

Es gilt folgender Zeitplan: Freitag: 19 Uhr bis 19.30 Uhr Wiegen, 20 Uhr Empfang durch den Ausrichter. Samstag: 9 Uhr Eröffnung und Beginn der Wettkämpfe. 14.00 Uhr Fortsetzung der Kämpfe mit Halbfinale und Hoffnungsrunde Frauen und Männer. Ab 18 Uhr Finalkämpfe Platz drei und eins Frauen mit Siegerehrung. Sonntag: 9.30 Uhr Finalkämpfe Platz drei und eins Männer mit Siegerehrung.

Ihr Kommentar zum Thema