Bad Saulgau: Sameisla will den Gegner überraschen

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und Christian Metz
Sameisla will den Gegner überraschen

Uttenweiler muss in Eschach ran.
Uttenweiler muss in Eschach ran.
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Uttenweiler sz Jetzt nicht nachlassen. Zwar hat der SV Uttenweiler aus den vergangenen sechs Spielen 14 Punkte geholt und damit seine Punktaausbeute aus den vorangegangenen 17 Spielen (15 Zähler) nahezu verdoppelt, aber ein Grund am Sonntag gegen den TSV Eschach (15 Uhr) die Füße hochzulegen, ist das nicht. Denn der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt „nur“ fünf Punkte, da sich Ochsenhausen und Maierhöfen am Wochenende gegenseitig die Punkte wegnehmen wäre das die Gelegenheit für Uttenweiler, weiter Boden zwischen sich und den Relegationsplatz zu legen

Gegen den Mitaufsteiger kann der SV Uttenweiler weiter beweisen, dass er die Mannschaft der Stunde in der Landesliga ist. Grund genug für Eschachs Trainer Jens Rädel, sich den Ostersamstag auf dem Fußballplatz um die Ohren zu schlagen und den Gegner vom kommenden Sonntag bei dessen 2:1-Sieg im Nachholspiel gegen den TSV Harthausen/Scher zu beobachten. „Uttenweiler hat etwas länger als wir gebraucht – aber jetzt wissen sie, wie man in der Landesliga spielen muss“, meint Rädel. „Der Torwart ist eine Wucht, auch dadurch haben sie eine neue Stabilität gefunden. Die Mannschaft ist zusammengerückt“, lobt er vor allem Uttenweilers Youngster im Tor, Philipp Keckeisen.

Die Eschacher werden dem ihre gewohnte Offensivkraft entgegenstellen. Jen Rädel: „Wir müssen unsere Stärken ausspielen.“ Sechs Punkte aus drei Spielen hatte der Coach vor der Partie gegen Kehlen als Ziel ausgegeben – nach dem 3:0-Sieg im Nachholspiel in Maierhöfen ist das immer noch drin. Klar ist auch: Mit einem Sieg gegen Uttenweiler wäre ein großer Schritt in Richtung des großen Ziels Klassenerhalt getan. Die Eschacher haben durchaus etwas gutzumachen: Das 2:3 im Hinspiel war am 1. Oktober die letzte Niederlage des TSV im Jahr 2016. Dagegen könnte Uttenweiler mit einer Wiederholng dieses Ergebnisses den TSV Eschach wieder hinten mit reinziehen und weiter Distanz zwischen sich und die Abstiegsplätze legen.

Beim TSV Eschach kehrt Florian Locher zurück – mit seinem linken Offensivmann hat der Coach eine Alternative mehr. Auch Michael Eitel wird spielen können – damit steht wohl die Rückkehr von der Dreierkette in Maierhöfen zur Viererkette an. Zumal mit Fabio Frank ein weiterer Außenverteidiger nach abgesessener Sperre zurück ist. Christoph Halder ist dagegen weiter vom Verletzungspech verfolgt: Der Mann mit dem harten Schuss fällt aufgrund seines im Spiel gegen Kehlen erlittenen Muskelfaserrisses auch für das Aufsteigerduell aus. Beim SV Uttenweiler ist die personelle Lage weiter angespannt. Ja, sie hat sich dadurch verschärft, dass der gelb-rot-gesperrte Manuel Maurer ausfällt und auch hinter dem Einsatz des angeschlagenen Alexander Bux ein Fragezeichen steht. Für Bux könnte Dornfried von Beginn an spielen, möglicherweise ersetzt Viktor Ruff den gesperrten Manuel Maurer in der Viererkette. Jedoch bleibt dann noch die Suche nach einem Ruff-Ersatz im Mittelfeld.

„Eschach ist offensiv sehr stark. Da Manuel Maurer gesperrt und Alexander Bux sehr fraglich ist, muss ich die Mannschaft wieder umstellen. Es gilt für uns, die Leistung der vergangenen Wochen wieder abzurufen“, sagt Christian Sameisla. Ob und wie er seine Mannschaft umstellen muss, hängt auch davon ab, ob Alexander Bux spielen kann. Möglicherweise zieht Sameisla auch Jäggle zurück ins Mittelfeld und spielt mit einem neu formierten Sturm. „Abwarten“, sagt Sameisla. Er will sich nicht in die Karten schauen lassen. Kein Wunder. Er ist in den vergangenen Wochen gut damit gefahren und hat manche Überraschung aus dem Hut gezaubert.

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