Friedrichshafen: Powervolleys Düren verpflichten belgischen Zuspieler

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Powervolleys Düren verpflichten belgischen Zuspieler

Wechselt von Roeselare nach Düren: Stijn D’Hulst.
Wechselt von Roeselare nach Düren: Stijn D’Hulst.
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Friedrichshafen sz Die SWD Powervolleys Düren haben laut Homepage eine Schlüsselposition hochkarätig neu besetzt. Vom belgischen Meister Knack Roeselare wechselt Zuspieler Stijn D’Hulst zum Dürener Volleyball-Bundesligisten. D’Hulst ist aktueller belgischer Nationalspieler und kommt mit der Empfehlung des ehemaligen Bundestrainers und neuen belgischen Coaches Vital Heynen (auch VfB-Trainer) nach Düren.

Die neue Nummer eins in der Regie im Dürener Spiel ist 26 Jahre alt und 1,87 Meter groß. Seit 2010 hat D’Hulst für Roeselare gespielt und wurde mit seiner Mannschaft fünfmal belgischer Meister. Zudem spielte er in jedem Jahr in der Champions League. Stijn D’Hulst unterschreibt für ein Jahr in Düren. „Stijn hat eine Spielweise mit vielen unkonventionellen Lösungen“, sagt der neue Trainer Stefan Falter über seinen künftigen Regisseur Nummer eins. „Gleichzeitig bewahrt er in schwierigen Situationen immer die Ruhe und fällt gute Entscheidungen. Zudem ist er enorm wissbegierig. Er passt also sehr gut zu uns“, schildert Falter die Eindrücke, die er live, auf Video und im Gespräch mit Stijn D’Hulst gesammelt hat.

Der neue Mann in der Schaltzentrale hat sich nicht zuletzt aufgrund der Eindrücke für Düren entschieden, die er in den Verhandlungen mit den Verantwortlichen gewonnen hat. „Ich hatte die ganze Zeit über ein gutes Gefühl bei den Gesprächen. Düren ist ein gesunder und ambitionierter Klub. Ich freue mich, dass das geklappt hat“, sagt der Belgier. Auch die Informationen, die er bei anderen Spielern über die SWD powervolleys eingeholt hat, seien positiv gewesen. „Da war nicht eine negative Aussage dabei“, schildert er. Jetzt ist er gespannt auf ein neues Umfeld nach sieben Jahren Roeselare. „Ich kenne keinen meiner neuen Mitspieler persönlich. Aber ich kenne einen Teil, weil ich mit der Nationalmannschaft gegen sie gespielt habe.“

Dass es mit Friedrichshafen und Berlin große Namen des europäischen Volleyballs in der Bundesliga gibt, ist Stijn D’Hulst aus seinen Jahren in der Champions League bekannt. „Es gibt aber Klubs wie Düren, die sehr ambitioniert sind und den Abstand zu den Großen verkleinern wollen. Daran werden wir so hart wie möglich arbeiten. Ich freue mich schon darauf, zu beginnen, meine neuen Mitspieler und alle Menschen rund um das Team kennenzulernen.“

Der Dürener Kader: Tim Broshog, Michael Andrei, Jaromir Zachrich (Mittelblock), Romans Sauss, Karli Allik (Außenangriff), Edvarts Buivids, Marvin Prolingheuer (Diagonal), Blair Bann (Libero), Stijn D’Hulst (Zuspiel)

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