Lindau: Lindauerinnen stehen unter großem Erfolgsdruck

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Lindauerinnen stehen unter großem Erfolgsdruck

Mittendrin im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga der Frauen: Nach der Heimniederlage gegen den Tabellenführer aus Lustnau (Bild) muss die SpVgg Lindau um Coach Achim Schnober (sitzend, links) am Sonntag unbedingt gewinnen.
Mittendrin im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga der Frauen: Nach der Heimniederlage gegen den Tabellenführer aus Lustnau (Bild) muss die SpVgg Lindau um Coach Achim Schnober (sitzend, links) am Sonntag unbedingt gewinnen.
 (Foto:
Christian Flemming
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Lindau lz Wie die Spielvereinigung Lindau ist auch der SV Bärenthal in die Landesliga aufgestiegen und kämpft aktuell um den Klassenerhalt. Am Sonntag (11 Uhr) treffen nun beide Teams aufeinander.

Nach dem überraschenden 4:3-Auswärtssieg beim Tabellenfünften FV Asch-Sonderbuch und dem 6:3-Erfolg gegen SV Eglofs (Heimenkirch) kletterte der SVB auf den achten Tabellenplatz. Mit nunmehr 20 Punkten und einem Torverhältnis von 44:64 rangiert der nächste Gegner der SpVgg drei Punkte vor den Lindauerinnen. Vergleicht man das Torverhältnis der Lindauerinnen, welches bei 26:41 liegt, erkennt man laut Vereinsvorschau sofort, wo die Stärke Bärenthals zu suchen ist. Mit 44 erzielten Treffern haben die Schwarzwälderinnen die viertmeisten Tore der Liga erzielt. So zählt der Sturm um Miriam Schneider (12 Tore) sowie Jana Drössel und Yvonne Öxle mit jeweils zehn Treffern zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Mit 32 Toren erzielten die Stürmerinnen Bärenthals sechs Treffer mehr als die gesamte Lindauer Mannschaft, bei denen Merve Avci und Verena Schmid mit bislang je fünf Treffern am erfolgreichsten sind.

Das Problem von Lindau: Es fehlt eine Stürmerin der Extraklasse. Obwohl die Lindauer Mannschaft in der Rückrunde, bis auf das Spiel gegen Tabellenführer Lustnau und die letzte Viertelstunde gegen den Tabellenzweiten SV Granheim dominierte, stand man am Ende mit leeren Händen da. Nicht nur bei den beiden Unentschieden in Haslach (0:0) und Unterzeil (1:1), sondern auch bei der Niederlage beim Tabellendritten Berneck-Zwerenberg (0:1) wäre mehr drin gewesen – hätte man den Ball im Tor untergebracht.

Auch beim Tabellenzweiten SV Granheim hatte man die Möglichkeiten, die 1:0-Halbzeitführung auszubauen und höher zu führen. Womöglich hätte Lindau in Granheim 2:0 oder 3:0 führen können, was aufgrund der klaren Chancen durchaus möglich gewesen wäre. So fiel die Mannschaft nach dem Ausgleich praktisch auseinander und verlor am Ende mit 1:4. Einmal mehr kam die eklatante Auswärtsschwäche der Lindauerinnen zum Tragen – hat man auswärts doch erst drei Punkte erkämpft und rangiert in der Auswärtstabelle auf dem vorletzten Platz. Die Heimbilanz mit 14 Zählern und Tabellenplatz sechs ist dagegen recht ordentlich. So gilt es für SpVgg-Trainer Schnober, die Mannschaft so vorzubereiten, dass sie auch in der Lage ist, außerhalb Lindaus zu punkten. Denn zwei der abschließenden drei Saisonspiele finden auswärts statt.

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