Pfullendorf: HSG Konstanz erhält die Lizenz

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Andreas Joas
HSG Konstanz erhält die Lizenz

HSG-Präsidenten Otto Eblen freut sich über die Lizenz.
HSG-Präsidenten Otto Eblen freut sich über die Lizenz.
 (Foto:
Peter Pisa
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Konstanz joa Sieben Spieltage vor Saisonende belegt die HSG Konstanz mit 28 Punkten Platz elf im 20 Mannschaften starken Teilnehmerfeld der 2. Handball-Bundesliga. Vier Punkte Vorsprung hat der südlichste Bundesligaverein derzeit auf die vier Abstiegsplätze. Seit Donnerstagnachmittag ist klar: Gelingt es der HSG auch nach dem 38. Spieltag mindestens vier Mannschaften hinter sich zu lassen, tritt der Zweitliga-Rückkehrer auch in der kommenden Saison in der stärksten zweiten Liga der Welt an. Die unabhängige Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga GmbH (HBL) erteilte der HSG Konstanz die erforderliche Lizenz ohne Auflagen und Bedingungen.

Nach Prüfung der zum 1. März eingereichten Lizenzunterlagen hat die HBL der HSG Konstanz die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für das Bundesliga-Unterhaus wieder bescheinigt. Damit gehört Konstanz im Falle des sportlichen Klassenerhaltes erneut zu den besten 38 Handball-Mannschaften der Bundesrepublik und würde in seine insgesamt fünfte Zweitliga-Spielzeit gehen. „Wir haben schon vor dem Aufstieg versprochen, kein finanzielles Risiko einzugehen“, erklärt HSG-Präsident Otto Eblen und verweist auf das umfangreiche Zahlenwerk, das Steuerberater Martin Kohn zusammengestellt hat. „Wir bedanken uns bei unserem Freund und Fachmann für die hervorragende Arbeit. Wir freuen uns, dass wir für unsere solide Arbeit belohnt werden und sind froh, nun die finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen für ein weiteres Zweitliga-Jahr geschaffen zu haben. Das ist eine tolle Bestätigung für alle Mitarbeiter.“ Vor den letzten sieben Partien meint der HSG-Präsident glücklich: „Jetzt müssen wir es nur noch sportlich schaffen.“ Am Sonntag, 18 Uhr, bietet sich die erste Gelegenheit auf weitere Punkte in eigener Halle gegen den Tabellenvierten DJK Rimpar.

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