Ravensburg: EVR beendet die Pokalrunde auf Platz zwei

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EVR beendet die Pokalrunde auf Platz zwei

Der EV Ravensburg (links Kapitän Dominik Fehr) hat die Pokalrunde in der Eishockey-Regionalliga auf Platz zwei abgeschlossen.
Der EV Ravensburg (links Kapitän Dominik Fehr) hat die Pokalrunde in der Eishockey-Regionalliga auf Platz zwei abgeschlossen.
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Ravensburg sz Dem EV Ravensburg ist die Überraschung in der Pokalrunde der Eishockey-Regionalliga nicht gelungen. Mit 3:6 verloren die Oberschwaben das Endspiel um den Gruppensieg bei der 1b der Bietigheim Steelers. Platz zwei in der Pokalrunde ist dennoch ein versöhnlicher Abschluss einer schwierigen Saison. Immerhin ließ der EVR in der Pokalrunde Stuttgart und Schwenningen hinter sich.

In Bietigheim bestätigte Ravensburg den guten Eindruck aus den letzten beiden siegreichen Spielen. Die Gastgeber führten nach dem ersten Drittel nur mit 1:0 durch den Treffer von Marco Windisch in der elften Minute. Der EVR, der auf Topscorer Simon Heckenberger verzichten musste, nutzte im ersten Drittel zwei Powerplay-Situationen nicht aus.

Im zweiten Drittel stellte Windisch mit zwei Vorlagen die Weichen für den Erfolg seines Teams. In der 27. Minute bediente er Carlo Wittor, in der 33. Minute war Dominique Hensel der Torschütze. Nur zwei Minuten später war der EVR wieder im Spiel. Zwei Bietigheimer mussten kurz hintereinander auf die Strafbank. Philipp Heckenberger nutzte die doppelte Überzahl auf Vorarbeit von Maximilian Lenuweit und Marius Breuer zum 1:3. In der 37. Minute stellte Mathieu Wöhrle aber den alten Abstand wieder her.

Bietigheim schien die Partie im Griff zu haben, aber das Spiel war noch nicht gelaufen. Stefan Rodrigues, einer der Verstärkungen aus dem DNL-2-Team des EVR, schnappte sich in Unterzahl in der 42. Minute die Scheibe und erzielte das 2:4. In der 57. Minute legte Lenuweit für Breuer auf und dessen Schuss landete zum 3:4 im Bietigheimer Tor. Nur 47 Sekunden später sorgte Hensel mit seinem zweiten Tor zum 5:3 aber wieder für entspanntere Gesichter aufseiten der Steelers. Ravensburg nahm den Torhüter vom Eis und versuchte alles. Mit einem Schuss ins leere Tor sorgte Carlo Wittor 20 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung.

Für den EVR bleibt als Erkenntnis aus dieser Regionalligasaison, dass man beträchtliche Anstrengungen unternehmen muss, um mit dem Spitzenquartett Zweibrücken, Heilbronn, Hügelsheim und Eppelheim auf Augenhöhe spielen zu können. Das wird laut Mitteilung angesichts beschränkter wirtschaftlicher Mittel schwer. In Schwenningen und Bietigheim landeten auch die anderen zweiten Teams der Proficlubs mit Stuttgart nach der Hauptrunde in der hinteren Tabellenhälfte. Deutlich stärker ist Ravensburg aufgetreten, nachdem nach der DNL-2-Hauptrunde auch vermehrt die jungen Spieler in der Regionalliga aufliefen.

SC Bietigheim-Bissingen – EV Ravensburg 6:3 (1:0, 3:1, 2:2) – Tore: 1:0 (10:15) Marco Windisch (Sprenger), 2:0 (26:33) Carlo Wittor (Windisch, Sprenger), 3:0 (32:15) Dominique Hensel (Windisch), 3:1 (34:53 ÜZ2) Philipp Heckenberger Lenuweit, Breuer), 4:1 (36:52) Mathieu Wöhrle (Hensel), 4:2 (41:54 UZ) Stefan Rodrigues, 4:3 (56:20) Marius Breuer (Thiel), 5:3 (57:06) Dominique Hensel (Wöhrle), 6:3 (59:37 empty net) Carlo Wittor (Hilse) – Strafen: Bietigheim zwölf Minuten, Ravensburg vier Minuten.

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