Lindau: Die „Roten Teufel“ lassen nichts anbrennen

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Die „Roten Teufel“ lassen nichts anbrennen

Linksaußen Luca Raschle (am Ball) ist mit sechs Toren der erfolgreichste Werfer der „Roten Teufel“ gegen Ferlach.
Linksaußen Luca Raschle (am Ball) ist mit sechs Toren der erfolgreichste Werfer der „Roten Teufel“ gegen Ferlach.
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Hard lz Alpla HC Hard, Gewinner des Grunddurchgangs und des Oberen Play-offs der Handball Liga Austria (HLA) in der laufenden Saison, hat sich am Donnerstagabend im ersten Viertelfinalspiel gegen den SC Kelag Ferlach souverän mit 30:20 (17:10) durchgesetzt. Damit steht es in der „best-of-three“-Serie 1:0 für die Vorarlberger.

Laut Spielbericht zeigten sich die „Roten Teufel“ in Abwehr und Angriff voll konzentriert und demonstrierten vom Anpfiff an, wer Herr im Haus ist. In Minute 15 lagen die Harder schon komfortabel mit 9:3 in Führung. Vor allem Linksaußen Luca Raschle präsentierte sich mit fünf seiner insgesamt sechs Treffer in prächtiger Torlaune. Bis zur Halbzeitpause verwalteten die Gastgeber, die auf die angeschlagenen Thomas Weber und Konrad Wurst verzichten mussten, vor 950 Zuschauern in der Sporthalle am See die Führung souverän und gingen mit einer 17:11-Führung in die Kabinen.

Vorsprung ausgebaut

Nach Wiederanpfiff ließen die Schützlinge von Cheftrainer Petr Hrachovec nicht locker und bauten den Vorsprung Tor um Tor aus. Hard-Torwart Golub Doknic zeichnete sich immer wieder mit Glanzparaden aus. Mitte der zweiten Halbzeit lag der fünffache HLA-Champion mit 25:17 vorne. Anschließend hielt auch der „zweite Anzug“ der Hausherren ausgezeichnet dagegen. Acht Minuten vor der Schlusssirene feierte der erst 17-jährige Jugendnationalspieler Paul Schwärzler sein Debüt im HLA-Team. Alpla HC Hard gewann schlussendlich mit 30:20 (17:11). Zu den Best-Playern wurden Golub Doknic (14 von 33 gehaltenen Bällen) und Risto Arnaudovski (acht Tore) gewählt. Die zweite Partie findet am kommenden Sonntag (23. April, ab 18 Uhr) in Ferlach statt.

Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec zeigte sich nach Spielende sichtlich zufrieden: „Wir haben vor allem in der Deckung eine solide Leistung geboten. Jetzt gilt der Fokus auf das Auswärtsspiel am Sonntag. Dort möchten wir auf 2:0 stellen“. Anders bewertete Ferlach-Co-Trainer Wolfgang Wischounig den Ausgang des ersten Aufeinandertreffens: „Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen. Wir haben mit einer Niederlage von sechs bis sieben Toren gerechnet. In Hard zu verlieren ist aber keine Schande.“

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