Bad Saulgau: Anna Zaja und Tatjana Maria feiern Erfolge

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Anna Zaja und Tatjana Maria feiern Erfolge

Tatjana Maria erreicht auch in Contrexeville das Finale und verbessert sich auf Platz 67 der Weltrangliste.
Tatjana Maria erreicht auch in Contrexeville das Finale und verbessert sich auf Platz 67 der Weltrangliste.
 (Foto:
Kirsty Wigglesworth/dpa
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Gstaad/Contrexeville/Bad Saulgau mac Die Mengenerin Anna Zaja hat ihr Erstrundenspiel beim mit 250 000 US-Dollar dotierten Turnier in Gstaad/Schweiz gewonnen. Die Qualifikantin behauptete sich mit 6:2, 6:3 gegen Patricia Maria Tig aus Rumänien. In der zweiten Runde trifft Zaja nun entweder auf die an Position zwei gesetzte Niederländerin Kiki Bertens oder auf Aleksandra Krunic aus Serbien. Zaja hatte sich durch die Qualifikation gekämpft und in dieser zunächst Kathinka von Deichmann (Liechtenstein) mit 5:7/6:0 und 6:2 besiegt. Im Qualifikationsfinale schlug Zaja dann die Spanierin Olga Saez Larra mit 6:4/2:6 und 6:1. Lohn für die Siege. Zaja wird sich in der nächsten Weltrangliste auf eine Position um 220 verbessern. So weit oben stand die Mengenerin noch nie zuvor in ihrer Karriere. Ebenfalls in der zweiten Runde, also im Achtelfinale steht die einstige Knoll-Open-Finalistin Carina Witthöft (Hamburg), die zum Auftakt die Spanierin Silvia Soler Espinosa mit 6:3, 7:6 (7:5) bezwungen hatte.

Einen Erfolg hat auch Tatjana Maria gefeiert. Zwei Wochen nach ihrem Sieg in Southend auf Rasen erreichte die in Palm Beach lebende Bad Saulgauerin am Sonntag das Finale beim Sandplatzturnier im französischen Contrexeville. Beim mit 100 000 US-Dollar dotierten Turnier besiegte Maria nacheinander Victoria Rodriguez (Mexiko) mit 6:2/6:2, Paula Badosa (Spanien) mit 6:3/1:6/6:3, die Knoll-Open-Siegerin 2016, Tamara Korpatsch (Hamburg) mit 6:1/6:3 sowie Pauline Parmentier (Frankreich) mit 6:4 und 6:2. Einzig im Finale war Johanna Larsson eine Nummer zu groß. Maria unterlag mit 1:6/4:6.

Trotzdem verbesserte sich Maria dank ihrer jüngsten Erfolge auf Platz 67 der aktuellen Weltrangliste, nur einen Platz hinter Carina Witthöft und ist damit sechstbeste Deutsche. Damit liegt sie nur um fünf Plätze schlechter klassiert als bei ihrem Allzeithoch im Jahr 2015.

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