Der Schritt von Köln soll nicht der letzte bleiben

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Sport Überregional

Joachim Lindinger
Der Schritt von Köln soll nicht der letzte bleiben
Der Schritt von Köln soll nicht der letzte bleiben
Der Schritt von Köln soll nicht der letzte bleiben
 (Foto:
Marius Becker
)

Köln sz Dennis Seidenberg hatte 25 Minuten und neun Sekunden Schwerstarbeit hinter sich. Leer jetzt sein Blick, Schweißperlen rinnen von der kahlen Stirn in Richtung Vollbart. Dennis Seidenberg ist der Eishockeyspieler gewordene Frust. „Wir haben zu viele Leichtsinnsfehler gemacht“, sagt der Verteidiger mit den 900 NHL-Einsätzen in Kameras und Mikrofone, „wir waren nicht konzentriert genug in unserem Aufbauspiel. Wenn wir besser gespielt hätten, wäre mehr drin gewesen.“ Mehr als ein 1:2 (0:1, 0:1, 1:0) gegen den 26-maligen Weltmeister Kanada, gegen das dominierende Team im Welteishockey der vergangenen beiden Jahre? Die Momentaufnahme nach dem verlorenen Viertelfinale zeigt: Die Ansprüche haben sich geändert bei der deutschen Nationalmannschaft. Als Weltranglistenzehnter ist sie in die Heim-WM gegangen, WM-Achter ist sie geworden, zwei Plätze hat sie dadurch auch im Ranking der International Ice Hockey Federation gutgemacht. Und, so bilanziert Bundestrainer Marco Sturm: „Wir wollten den nächsten Schritt gehen, das haben wir im Lauf des Turniers getan. Aber unsere Reise ist noch nicht vorbei.“

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