Tuttlingen: Wünsche der Nachbarn sollen berücksichtigt werden

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Wünsche der Nachbarn sollen berücksichtigt werden

Baggerbiss und Spatenstich mit diesen Akteuren (von links): Bauleiter Michael Heim, Architektin Ingrid Loch, Wohnbau-Chef Horst Riess, Prokuristin Rita Hilzinger, Aufsichtsrat Frank-Karsten Willer, Gemeinderätin Petra Schmidt-Böhme, Baubürgermeister Willi Kamm, Bauunternehmer Jörg Schwarz und Gemeinderat Rainer Buggle. Im Bagger: Oberbürgermeister Michael Beck.
Baggerbiss und Spatenstich mit diesen Akteuren (von links): Bauleiter Michael Heim, Architektin Ingrid Loch, Wohnbau-Chef Horst Riess, Prokuristin Rita Hilzinger, Aufsichtsrat Frank-Karsten Willer, Gemeinderätin Petra Schmidt-Böhme, Baubürgermeister
 (Foto:
Ingeborg Wagner
)

Tuttlingen iw Mit Bagger und Spaten ist der Neubau der Tuttlinger Wohnbau in der Stuttgarter Straße 27/29 am Montag in Tuttlingen angegangen worden. Wie berichtet, gab und gibt es Vorbehalte der Nachbarn gegen den Bau der insgesamt 40 Wohneinheiten. Oberbürgermeister Michael Beck sagte zu, dass die Interessen der Anlieger in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen behandelt werden.

Das Gespräch hat die Verwaltung bereits gesucht. Dabei kam heraus, dass sich die Anlieger eine Temporeduzierung auf der mit 15000 Fahrzeugen täglich befahrenen Stuttgarter Straße wünschen. Zudem wird die Zufahrt zum Neubau ein Thema sein: Die soll ebenso wie die Stellplätze vom Tuwass angeriegelt werden, um geordnetes Parken zu ermöglichen. Gleiches gelte für die Mühlau-Sporthalle, so Beck. Eine Be- und Entladezone an der Stuttgarter Straße sei ebenso Wunsch der Anlieger.

„Lange Geschichte“

„Das war eine lange Geschichte“, sagte Wohnbau-Chef Horst Riess beim Spatenstich. Die Bauvoranfrage sei bereits im Juli 2014 eingereicht worden. „Nun wollen wir so schnell wie möglich fertig werden.“ Angedacht sei, die Appartements auch langjährigen Wohnbau-Mietern anzubieten.

Das ursprünglich formulierte Ziel, in den Ein- bis Drei-Zimmerwohnungen preiswerten Mietraum für 6,50 Euro pro Quadratmeter zu schaffen, sei nicht zu halten, sagte der Oberbürgermeister, der zudem Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnbau ist: „Nun wollen wir unter 8 Euro bleiben.“ Allein die Lärmschutzfassade, die am zweiteiligen Neubau hin zur Stuttgarter Straße geplant ist, verschlinge Kosten von rund 600000 Euro. „In der Stadt wird es immer schwieriger, zu bauen“, sagte der OB zu den Protesten der Nachbarn. Doch Baulücken seien da, um sie zu schließen und die Nachfrage nach Wohnraum zu bedienen.

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