Wangen: Suche nach neuem Heim geht für DLRG weiter

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Liane Sprenger
Suche nach neuem Heim geht für DLRG weiter

Vorstand Jürgen Bolz und technischer Leiter Markus Buhmann gratulieren Armin Mader zu 25 Jahre Mitgliedschaft (von links).
Vorstand Jürgen Bolz und technischer Leiter Markus Buhmann gratulieren Armin Mader zu 25 Jahre Mitgliedschaft (von links).
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Liane Sprenger
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Wangen sz Die Mitglieder der DLRG Wangen trafen sich jetzt im DRK-Heim zur jährlichen Hauptversammlung. Potenzielle Bauplätze und der Baubeginn einer zentralen Station, der neue Gerätewagen für die Wasserrettung und sinkende Mitgliederzahlen waren Themen des Abends.

Die scheinbar unendliche Diskussion über den Bau eines DLRG-Gebäudes als zentrale Station in Wangen jährte sich jetzt zum zehnten Mal. 2007 stellte die DLRG den Finanzierungsantrag, für 2017 war der Baubeginn geplant. Wegen Uneinigkeiten über das passende Grundstück wird sich dieser aber hinauszögern.

Lösung bis 2019 angepeilt

Ein Grundstück in der Haid wurde von der Stadt Wangen bereits für eine Niederlassung der DLRG vorgesehen, da dieses aber größer ist als das Gebäude und der Parkplatz, die die DLRG in Planung hat, steht nun eine Niederlassung neben der Eisbahn und dem Freibad in Wangen zur Debatte. Sanitäre Anlagen wären vorhanden, Anschlüsse müssten nicht extra gelegt werden, und die Nähe zum Freibad sprechen dafür. Einziges Manko: Das Ausrücken bei Einsätzen im Sommer könnte wegen der Autos der Freibadbesucher zum Problem werden. Bis 2019 soll aber die optimale Lösung gefunden werden und der Bau beginnen. Ebenfalls im Jahr 2019 wird die DLRG ihren lang ersehnten neuen Gerätewagen bekommen.

Die Mitgliederzahlen, vor allem die der Jugendlichen, sanken im vergangenen Jahr deutlich – wie auch schon in den Jahren zuvor. Knapp über 200 Mitglieder zählt die DLRG Wangen derzeit. Als Hauptgrund für diesen Rückgang wird die Schließung des Lehrschwimmbeckens in der Berger-Höhe genannt. Durch den Schwimmkurs für Kinder, der damals angeboten wurde, konnte die DLRG jährlich Mitglieder für sich gewinnen.

Dennoch stellt Wangen für den Bezirk Allgäu (Wangen, Leutkirch, Bad Wurzach) mit 19 Einsatzkräften die meisten zur Verfügung. Die Einsatzgruppe Allgäu rückte im vergangenen Jahr zu sechs Notfalleinsätzen aus. Die größten davon waren eine Vermisstensuche in Bad Wurzach, eine Suche nach Diebesgut in der Iller und eine Leichenbergung in Primisweiler. Weitere fünf Male war die Gruppe für Veranstaltungsabsicherungen verantwortlich.

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