Mittelbiberach: Mittelbiberacher Karateka machen Stockübungen

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Mittelbiberacher Karateka machen Stockübungen
Der Lehrgangsleiter Henning Wittwer mit seinem Trainingspartner Rico Fuchs bei einer Annahme eines Tsuki (Stichs) mit dem Stock und eines finalen Wurfs.
Der Lehrgangsleiter Henning Wittwer mit seinem Trainingspartner Rico Fuchs bei einer Annahme eines Tsuki (Stichs) mit dem Stock und eines finalen Wurfs.
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privat
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Mittelbiberach sz Ein historisch geprägter vereinsinterner Shotokan-Stocklehrgang hat den Mitgliedern des Karatevereins Mittelbiberach viel gebracht. Der Kampfkunsthistoriker, Buchautor und Shotokan-Spezialist Henning Wittwer absolvierte mit zehn Karateka drei Trainingseinheiten.

Die überlieferten „Kata“, zu Deutsch Arten, sind für Karateschüler wie alte Bücher zum Nachschlagen, heißt es im Bericht des Vereins. Wittwer erläuterte, dass Karate – zu Deutsch leere Hand – die Wurzel aller Kampfkünste sei und unbewaffnetes Training die Grundlage für die Übung mit Waffen wie dem Stock bilde.

Im praktischen Teil wurden die Bewegungsformen und Griffe geübt. Wittwer erläuterte historische Hintergründe dieser Kata, die sich mindestens bis zu Chinen Masanra (1842 bis 1925) zurückverfolgen lassen. Einige Druckübungen für Annahmen demonstrierte Wittwer mit seinem Trainingspartner Rico Fuchs eindrucksvoll.

Nach der Wiederholung der Stock-Kata, einigen ausgefeilten Kampfübungen sowie einer Fragerunde und einem Vortrag seien die Teilnehmer um einige Erkenntnisse reicher gewesen, bilanziert der Verein.

Die ausführliche Version dieses Berichts sowie weitere Informationen über den Verein gibt’s unter www.karate-mittelbiberach.de

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