Aalen: Krawalle und sexuelle Übergriffe beim Schorndorfer Straßenfest

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Krawalle und sexuelle Übergriffe beim Schorndorfer Straßenfest

Schorndorf an Sexuelle Belästigungen, Widerstand und Flaschenwürfe gegen Polizisten sowie Sachbeschädigungen an Einsatzfahrzeuge der Polizei – diese Zwischenbilanz zieht das Polizeipräsidium Aalen nach den ersten beiden Tagen des Schorndorfer Straßenfests und spricht von einem massiven Aggressionspotenzial. Zahlreiche Einsatzkräfte aus umliegenden Landkreisen wurden angefordert. 

+++ „Wir hatten die Lage nicht immer im Griff“ – unsere Reportage aus Schorndorf +++

Am Freitagabend wurden nach Polizeiangaben bislang drei Fälle gemeldet, bei denen Frauen von Männern auf dem Marktplatz sexuell belästigt wurden. In einem Fall wurde ein irakischer Tatverdächtiger ermittelt. Tags darauf wurde eine 17-Jährige am Bahnhofsvorplatz nach derzeitigem Ermittlungsstand von drei Männern festgehalten und am Gesäß begrapscht. Drei afghanische Asylbewerber wurden als Tatverdächtige ermittelt. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Polizei schirmt Festnahme ab

Im Schlosspark versammelten sich in der Nacht zum Sonntag zwischen 20 und 3 Uhr etwa 1000 Jugendliche und junge Erwachsene, beim Großteil soll es sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Aalen um Personen mit Migrationshintergrund gehandelt haben. Hierbei kam es zu zahlreichen Flaschenwürfe gegen andere Festteilnehmer, Einsatzkräften und die Fassade des Schorndorfer Schlosses. Als ein Verdächtiger nach einer gefährlichen Körperverletzung festgenommen wurde, widersetzte er sich – zahlreiche Menschen solidarisierten sich daraufhin mit dem Festgenommenen, sodass eine Vielzahl von Polizeibeamten in Schutzausstattung die Festnahme abschirmen mussten, um einen Angriff zu verhindern. Als sich die Einsatzkräfte zurückzogen, wurden sie erneut mit Flaschen beworfen.

Zeugenaufruf der Polizei auf Facebook vom 16.7.

Gruppen ziehen durch die Stadt

Außerdem zogen nachts mehrere Gruppen mit 30 bis 50 Personen durch die Innenstadt. Laut Zeugenaussagen seien einzelne Personen hierbei mit Messern bewaffnet gewesen, berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung. Aus einer anderen Gruppe heraus soll im Bereich des Alten Friedhofs vermutlich mit einer Schreckschusswaffe in die Luft geschossen worden sein. Die Einsatzkräfte trafen die Personen nicht mehr an. Im Laufe der Nacht wurden zudem zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Graffiti besprüht, eines wurde durch ein Flaschenwurf beschädigt und an sechs Fahrzeugen die Kennzeichen abmontiert und gestohlen. Darüber hinaus wurden während des Festes mehrere Körperverletzungen angezeigt.

Polizei sucht Zeugen

Geschädigte von Straftaten, die sich bislang noch nicht gemeldet haben und Zeugen, die die Vorfälle beobachtet haben und Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Schorndorf unter 07181 / 204-0 zu melden. Die Polizei bittet mit dem Smartphone gefertigte Bilder und Videos von den Vorfällen als Beweismaterial zur Verfügung zu stellen und per Mail an schorndorf.prev@polizei.bwl.de zu senden.

Auf einem Open-Air-Festival in Reutlingen kam es unterdessen ebenfalls zu Belästigungen und einer Messerattacke.

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Ihr Kommentar zum Thema
Kommentare (24)
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Ich finde es toll wie" Mutti" alles bagatellisiert und von Einzelfällen spricht, zudem prallt jede Kritik an der Migrationspolitik an den Oberen der Regierung sowieso ab. Opposition aus den eigenen Reihen, Fehlanzeige. Zu groß ist die Gefahr in die rechte Ecke der Gesellschaft gedrückt zu werden ?
@ 15 : Wer bei der nächsten Bundestagswahl nicht verstanden hat in welche Richtung wir abgleiten, der hat hier wirklich nichts verloren.

 

Dieser Kommentar wurde editiert. Anm. d. Red. mehr

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Die Zahl der verdächtigen Flüchtlinge bei sexuellen Straftaten hat sich mehr als verdoppelt und allgemein sind 10% der Tatverdächtigen Flüchtlinge (die aber nur ca. 1% der Bevölkerung ausmachen). Wer möchte, dass ich ihn respektiere, sollte erst einmal unsere Gesetze und Regeln hier respektieren. So benimmt man sich nicht als Gast und wer das nicht kapiert: Ab in den Flieger und zurück! mehr

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Zu 20 und 15: Schorndorf, Reutlingen, Böblingen......Und da kann man immer noch wegschauen? Das ist ja schon Ignoranz und läuft am Leben vorbei. Und komisch, dass wir solche Vorfälle erst seit zwei Jahren haben. Aber ist bestimmt nur alles Zufall oder das sind Einzelfälle. Aufwachen und mal die rosarote Brille ablegen könnte helfen! mehr

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Ist eigentlich schon aufgefallen das diese Art der Übergriffe in Deutschland massiv zugenommen. Zum Schluß sind die anders Denkenden daran Schuld was unsere Gäste Machen. Solche Geschichten sind schon fast täglich wir bekommen die Geschichten aus dem Rest von Deutschland nur nicht mit. Oder ist es Normal das wie in Weißenhorn/Bayern schon 11 Jährige betascht werden ?? mehr

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Zu 16
Ihnen ist zu empfehlen die schwarze Hetzerbrille abzusetzen. Werden sie gesund.
Nr. 15 differenziert als einzigster Kommentar.
Es müssen die Straftäter zur Rechenschaft gezogen werden, völlig egal welcher Herkunft! mehr

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wenn es nur die hälfte Migranten gewesen wären Frage ich mich was 500 Migranten vorhatten etwa eine Grapsch Party ala Köln

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Die überwiegende Mehrzahl der Flüchtlinge sollte unverzüglich in friedliche Gebiete ihres Kulturkreises abgeschoben werden. Nur so kann an vielen Orten zukünftig "Köln Hbf 2.0 "verhindert werden. Auch Seehofers "Obergrenze für Flüchtling" sollte bald realsiert werden. mehr

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In Kommentar 15 ist die Empfehlung zu lesen die Koffer zu packen.Leider hat er kein Land vorgeschlagen in dem wir Deutsche so Willkommen sind und so Großzügig versorgt werden wie es unsere "Neubürger" hier genießen. mehr

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Zu 15
Ihnen ist zu empfehlen die rosarote Gutmenschenbrille abzusetzen.Wachen sie auf.

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15
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Leute, Leute, Leute den Artikel richtig lesen. Sicher es waren Migranten mit dabei, aber auch mehr als die Hälfte Deutsche Staatsbürger. Na denn Kommentare 10 bis 1 Koffer packen, wer keine Demokratie verstanden hat und will und das Grundgesetz nicht kennt, kann gern woanders seine Zelte aufschlagen. mehr

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