Fridingen: Hotel „Sonne“ erhält dritten Stern

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Simon Schneider
Hotel „Sonne“ erhält dritten Stern

Der erste Vorsitzende der Dehoga-Kreisstelle Tuttlingen, Dieter Marquardt (links), und Dehoga-Geschäftsführerin Ines Kleiner (dritte von links) überreichen Roswitha Hipp und Michael Hipp vom Hotel und Gasthaus „Sonne“ in Fridingen die Hotelklassifizierung mit drei Sternen.
Der erste Vorsitzende der Dehoga-Kreisstelle Tuttlingen, Dieter Marquardt (links), und Dehoga-Geschäftsführerin Ines Kleiner (dritte von links) überreichen Roswitha Hipp und Michael Hipp vom Hotel und Gasthaus „Sonne“ in Fridingen die Hotelklassi
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Simon Schneider
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Fridingen sz Die Kreisstelle Tuttlingen des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga hat am Montagnachmittag auf ihrer Jahreshauptversammlung in Fridingen auf anstehende Termine geblickt. Im Anschluss haben die Dehoga-Verantwortlichen dem Hotel und Gasthaus „Sonne“ als Auszeichnung den dritten Stern überreicht.

In seiner Begrüßungsrede im Gasthaus „Sonne“ beglückwünschte der erste Vorsitzende der Dehoga-Kreisstelle Tuttlingen, Dieter Marquardt, den Inhaber des Hotels und Gasthauses „Sonne“, Michael Hipp, zum Umbau und der Modernisierung seines Betriebes. „Es ist positiv und ermutigend, wenn sich gastgewerbliche Betriebe im Kreis so zukunftsorientiert aufstellen“, lobt Marquardt. Diese Investition würde deutlich zeigen, dass das Gewerbe im Landkreis Tuttlingen chancenreicher und wichtiger Wirtschaftsfaktor sei, „von dem auch das Handwerk und die örtlichen Dienstleister profitieren“, erklärte er.

Er bezeichnet die Hotel- und Gastronomiebranche als „großen Jobmotor im Land“, bei denen die vielen kleinen Unternehmen das Bild prägen würden. „Wir sind klein, aber wir sind viele. Und das macht unsere Bedeutung aus“, fügte der erste Vorsitzende hinzu. Ohne Verpflegung und Übernachtung sei der Tourismus im Land nichts. Genauso lobt er die gestiegene Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge, die um mehr als zwei Prozent in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr gestiegen seien.

Marquardt betont aber auch, dass die Gastronomie im Land massiv unter dem „starren Arbeitszeitgesetz“ und der Belastung durch immer mehr Bürokratie leide und sie deshalb einen Umsatzrückgang von einem Prozent im vergangenen Jahr erlitten hätte. „In vielen Kleinbetrieben arbeiten die Inhaber und ihre Familienangehörige seit Monaten an oder über der Belastungsgrenze“, mahnt der erste Vorsitzende. Folgen seien in Baden-Württemberg kürzere Öffnungszeiten „bis hin zu Betriebsschließungen“.

Ines Kleiner, die Geschäftsführerin des Dehoga-Hauptamtes aus Konstanz, blickte in ihrem Vortrag auf die anstehende Bundestagswahl im September und ging in Verbindung damit auf das Arbeitsrecht, Ausbildung, Beschäftigung und den Abbau der Bürokratie ein. Ebenso stellte sie das Projekt „Gastfreundschaft digital“ vor, bei dem es um das Erkennen und Nutzen der Chancen der Digitalisierung in der Gastronomie geht, und ging auf diverse rechtliche Themen ein, die das Hotel- und Gastgewerbe betreffen.

Im Anschluss überreichte Ines Kleiner und Dieter Marquardt dem Inhaber des Hotel und Gasthauses „Sonne“, Michael Hipp, eine Urkunde mit der Hotelklassifizierung der drei Sterne. Michael Hipp musste dafür verschiedene Pflichtkriterien erfüllen, wie eine zwölf Stunden besetzte Rezeption, bestimmte Zimmergrößen und weitere Ausstattungen auf den Zimmern.

Schriftführerin Petra Schorpp blickte in ihrem Bericht auf künftige Termine in diesem Jahr. Am 24. April fahren die Dehoga-Mitglieder mit einem Bus auf den Cannstatter Wasen auf das Frühlingsfest. Außerdem treffen sich die Seniorenfrauen regelmäßig dienstags. Am ersten Dienstag im Monat finden zudem die Wirte-Stammtische statt, bei denen über viele aktuelle Themen aus der Gastronomie gesprochen werden.

Am 13. und 14. Mai ist der Verband auf der Ausbildungsbörse in der Tuttlinger Stadthalle vertreten. Kurz darauf, am 16. Mai, findet in der Hirschbrauerei Wurmlingen eine Kassenschulung statt. Eine Hygieneschulung gibt es am 9. Oktober im Hotel „Traube“ in Wurmlingen.

Die Tuttlinger Dehoga-Kreisstelle registriert derzeit 140 Mitgliedsbetriebe. Mehr als 13 000 Unternehmen aus der Gastronomie und Hotellerie gehören dem Landesverband Baden-Württemberg an.

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