Tuttlingen: Einzelhändler wollen sauberes Tuttlingen

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Einzelhändler wollen sauberes Tuttlingen

Insgesamt haben rund 30 Einzelhändler 66 Aschenbecher geordert.
Insgesamt haben rund 30 Einzelhändler 66 Aschenbecher geordert.
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Tuttlingen ajs Im Rahmen der Aktion „Tuttlingen? - Sauber!“ hat City-Manager Alexander Stengelin am Montagnachmittag 66 Aschenbecher an die Einzelhändler der Donaustadt verteilt. Damit soll verhindert werden, dass Raucher ihre Zigarettenkippen vor dem Betreten eines Geschäftes einfach auf die Straße werfen.

Gemeinsam wollen die Tuttlinger Einzelhändler und ProTut ihren Beitrag zu einer sauberen Stadt leisten. Deswegen werden ab sofort vor etwa 30 Geschäften – in der Innenstadt, aber auch in den übrigen Stadtteilen – die Aschenbecher stehen, die einer überdimensionierten Zigarette gleichen. Der Hintergedanke sei, dass Raucher vor dem Beteten eines Geschäftes oft keine Entsorgungsmöglichkeit für ihre Zigarettenstummel hätten. Um zu verhindern, dass die Kippen dann auf dem Boden landen – eine Handlung, die mit 35 Euro Buße geahndet wird –, wurde die Idee der einheitlichen Aschenbecher geboren. Diese seien so konzipiert, dass außer Zigaretten kein anderer Müll hineingeworfen werden könne, der eventuell in Brand geraten könne, sagte Stengelin.

Wer noch keinen der Aschenbecher geordert hat, kann das gerne tun. Die Kosten liegen bei zehn Euro pro Stück. ProTut-Mitglieder bekommen die Hälfte der Kosten erstattet.

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