Friedrichshafen: Bus und Bahn am Seehasenfest in der Kritik

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Bus und Bahn am Seehasenfest in der Kritik
Trotz zusätzlicher Busse hat der Stadtverkehr Probleme beim Seehasenfest – weitaus weniger jedoch als im Vorjahr, erzählen Fahrgäste.
Trotz zusätzlicher Busse hat der Stadtverkehr Probleme beim Seehasenfest – weitaus weniger jedoch als im Vorjahr, erzählen Fahrgäste.
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Foto (Archiv): gal
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Friedrichshafen sz Beschwerden über fast überfüllte Busse und Bahnen gehören beinahe zu jedem Volksfest. An den Seehasenfest-Tagen hat es verschiedentlich wieder Probleme gegeben: Menschen wurden an Haltestellen stehen gelassen, Busse kamen mit großer Verspätung. Es gibt aber auch positive Kritik der Fahrgäste von RAB, BOB und Stadtverkehr Friedrichshafen.

Nach den ersten Meldungen über einfach weiterfahrende Busse an Haltestellen hat die Schwäbische Zeitung auf Facebook nach den Erfahrungen der Seehasenfest-Besucher gefragt. Die Antworten sind vielfältig. Zahlreiche Festbesucher haben die Busse nicht bekommen, weil sie nicht anhielten oder gar nicht erst fuhren oder mussten stundenlang auf die nächste Möglichkeit warten.

Ein Problem dabei scheint die Bahnstrecke nach Lindau zu sein. Facebook-Nutzer „Simon Groos“: „Zug war extrem überfüllt. Da hat die DB versagt.“ Oder „Andre Gottschalk“: Von Lindau nach Friedrichshafen so wie jedes Wochenende nur ein Zug beziehungsweise Triebwagen, wie immer hoffnungslos überfüllt.“ Das Problem habe nichts mit dem Seehasenfest zu tun, teilten andere mit.

Auch in Richtung Immenstaad gab es Probleme. Der RAB-Bus, der am Sonntag aus Überlingen nach Friedrichshafen fuhr, hat die Fahrgäste in Immenstaad stehen lassen. Der Bus nach Überlingen, der am Hafenbahnhof gestartet ist, hat den Stadtbahnhof abends gar nicht erst angefahren. Von Seiten der RAB gab es dazu keinerlei Kommentare.

Bei Facebook ist auch jede Menge Lob und positive Kritik zu lesen. Nach Tettnang habe alles wunderbar funktioniert, sagt „Markus Lauge Hänsel“. Die Facebook-Nutzerin „Cathleern Rhein“ schreibt: „War am Samstag um 23.30 Uhr am Stadtbahnhof und bin gleich weggekommen. Echt super vom Stadtverkehr organisiert. Ich glaube, da die Friedrichstraße ja gesperrt war, kamen die Busse auch schneller raus und somit die Leute schneller nach Hause. Weiss nämlich, dass letztes Jahr um dieselbe Uhrzeit der Stadtbahnhof noch ziemlich überfüllt war.“

Sebastian Dix, Sprecher des Stadtverkehrs dazu: „Wir wissen, dass es wieder Probleme gab. Ein Bus von der Messe hat während des Festumzugs eine Stunde bis zum Hafenbahnhof gebraucht.“ Andere Linien seien ausgefallen oder wegen drohender Überfüllung an Haltestellen weitergefahren. „Das liegt in der Verantwortung des Busfahrers. Er darf den Bus nicht überfüllen“, sagt Dix. Nach dem Fest werde es eine Manöverkritik geben. Man werde für das nächste Jahr unter Umständen Änderungen planen. Sowohl RAB wie auch der Stadtverkehr hatten zusätzliche Busse eingesetzt. „Wenn der Verkehr während des Umzugs stockt, können die Busse aber auch nicht fliegen“, sagt Sebastian Dix. Facebook-Nutzer „Tobias Nadig“ fasst sich kurz dazu: „Klasse funktioniert“.

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