Sigmaringen: Bertsch ist neuer Naturschutzreferent

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Bertsch ist neuer Naturschutzreferent
Bergwachtleiter Dieter Sorg (rechts) beglückwünscht Rüdiger Bertsch zum neuen Amt.
Bergwachtleiter Dieter Sorg (rechts) beglückwünscht Rüdiger Bertsch zum neuen Amt.
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Sigmaringen sz Das Amt des Naturschutzreferenten der Bergwacht ist mehrere Jahre unbesetzt gewesen. Jetzt konnte Rüdiger Bertsch, langjähriges Mitglied der Bergwacht Sigmaringen und fachlich in hohem Maße für diese Tätigkeit qualifiziert, als neuer Verantwortlicher bestätigt werden.

In seinem Bericht über das zurückliegende Jahr hob Bergwachtleiter Dieter Sorg zunächst die engagierte Arbeit der Verantwortlichen für die Bergwachtjugend hervor. Zum einen würden die über 30 Jugendlichen, darunter neun Mädchen, an den Aufgabenbereich der Bergwacht herangeführt. Darüber hinaus würden ihnen und immer wieder auch ihren Eltern Angebote für eine sinnvolle Freizeitgestaltung in der Natur gemacht. Als weiteren Schwerpunkt erläuterte Sorg die intensive Ausbildungstätigkeit in den Fachbereichen Sommerrettung, Winterrettung und Sanitätswesen. Die erfolgreiche Teilnahme Sigmaringer Bergwachtmitglieder an überregionalen Ausbildungen und Prüfungen wie der Grundlagenprüfung, dem Grundlehrgang Luftrettung, der Winterdienstprüfung und der Zentralen Grundausbildung Notfallmedizin dokumentierten das hohe Niveau der Bergwacht-Ausbildung.

Mehrere schwierige Einsätze

Bei den Einsätzen bildete im vergangenen Jahr neben mehreren Erstversorgungen und Abtransporten Verletzter die Bergung nach drei mutmaßlichen Suiziden einen Schwerpunkt, der auch die Einsatzkräfte belastete. Trotz des Fehlens eines verantwortlichen Leiters fanden unter der Regie von Ernst Hagg mehrere Naturschutzmaßnahmen statt. Die aufwendigste stellte das Abmähen und Freischneiden der Pflegefläche Kitzisberg oberhalb von Gutenstein dar. Die Bergwacht betreute ein Angebot des Vilsinger Kinderferienprogramms, überdies wurde in Dietfurt ein Fernsehbeitrag über engagierte Jugendliche mit einer Darstellerin der Bergwacht gedreht.

Außerdem besuchten Gruppierungen des Freiwilligen Sozialen Jahres, des Jugendrotkreuzes und der internationalen Hilfsorganisation Mariphil die Bergwacht. Bei 43 Gruppenführungen und einem Höhlentag wurden 1555 Besucher mit der Geschichte des Bergrettungsstützpunktes Dietfurt vertraut gemacht. Weiterhin hob Bergwachtleiter Dieter Sorg die umfassenden Renovierungen und Umgestaltungen im Außenbereich des Rettungsstützpunktes hervor, die nur mit Hilfe einiger namhafter Spenden durchgeführt werden konnten. Bürgermeister Gombold würdigte die Leistungen der Bergwacht für das Gemeinwesen.

Zum Schluss der Mitgliederversammlung wurde eine Reihe von Mitgliedern für die langjährige Zugehörigkeit zur Bergwacht Sigmaringen geehrt: Sina Gunkel und Ernst Schön (fünf Jahre), Marius Dollinger, Fabian Heim, Dr. Brigitta Reimann, Katharina Trugenberger (zehn Jahre), Dr. Peter Asboth (20 Jahre), Gerd Horn und Fred Knupfer (25 Jahre), Rüdiger Bertsch, Elfrun de Rijke, Joachim Dörflinger, Manfred Mattes und Toni Oschwald (35 Jahre), Alfred Bisinger, Michaela Hitzigrath und Hubert Riester (45 Jahre), Karl-Heinz Kiene und Dieter Wühler (50 Jahre).

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