Tettnang: 300 Spender für neues Probelokal

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Philip Egger
300 Spender für neues Probelokal

Musikkapelle Tannau beim Festzug zum neuen Probelokal
Musikkapelle Tannau beim Festzug zum neuen Probelokal
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Philip Egger
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Krumbach sz Nach zehn Monaten Bauzeit und viel Eigeninitiative ist am Sonntag das renovierte und erweiterte Probelokal des Musikvereins Krumbach feierlich eingeweiht worden. Auftakt hierzu war ein Festzug von der Kirche St. Georg zum Probelokal.

Eingeleitet wurde der Festzug von Böllerschüssen der Sportschützen Tannau gefolgt von den Musikkapellen aus Krumbach, Tannau und Obereisenbach sowie Abordnungen der Blutreiter Obereisenbach-Krumbach- Tannau und Tettnang, der Feuerwehr, Landjugend Krumbach-Obereisenbach sowie vom Reit- und Fahrverein Krumbach. Ebenfalls waren Freunde aus dem Oberpfälzischen Seebarn angereist.

Im anschließenden Gottesdienst vor dem Probelokal, an welchem rund 400 Personen teilnahmen sprach Dekan Hangst über die Wichtigkeit von Vereinen als Ausgleich zu einem vollgepackten Alltag. Bürgermeister Walter sprach seinen Respekt gegenüber den Krumbacher Musikanten für die aufgebrachte Energie und Ausdauer aus. Ortsvorsteher Hubertus von Dewitz bedankte sich bei der Stadt Tettnang und dem Gemeinderat, welche durch eine Gesetzesänderung die Finanzierung des Projektes erst ermöglichten. Durch diese Änderung wurden zwar 80 Prozent der Kosten durch die Stadt Tettnang übernommen, bei einer veranschlagten Summe von 420 000 Euro musste der Musikverein trotzdem 84 000 Euro selbst stemmen.

Gönner auf Wand verewigt

Dies war nur durch einen Spendenmarathon möglich, bei dem Kuchen verkauft, ein Ladys-Flohmarkt organisiert und bei einer Bootstour auf dem Bodensee aufgespielt wurde. Letztendlich fanden sich rund 300 Spender: Firmen, befreundete Vereine und Gönner, welche sich durch ihre Spende auf einer Wand im Probelokal verewigen konnten.

Die Besucher genossen den Tag bei bestem Wetter, unter anderem untermahlt von der MK Obereisenbach, dem Kirchenchor, „SIX-Päck“ und einer Tanzeinlage der Jungmusikanten. Für das leibliche Wohl wurde durch den Gastgeber bestens gesorgt.

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