CSU-Wahlprogramm: Mit Obergrenze, aber ohne Drohungen

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Bayern

CSU-Wahlprogramm: Mit Obergrenze, aber ohne Drohungen
Horst Seehofer (CSU)
Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU).
 (Foto:
Alexander Heinl/Archiv
)

München dpa Ungeachtet des Widerstands von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hält die CSU in ihrem Wahlprogramm an der Dauerforderung nach einer Obergrenze von 200 000 Flüchtlingen pro Jahr fest. „Die Obergrenze ist und bleibt ein Ziel der CSU“, sagte Parteichef Horst Seehofer am Montag vor einer CSU-Vorstandssitzung in München. Er vermied es aber, die Obergrenze wie noch im vergangenen Jahr zur Bedingung für eine mögliche weitere Koalitionsbeteiligung zu erklären und so mit einem Gang in die Opposition zu drohen. „Jetzt wollen wir erstmal die Wahl gewinnen.“ Alles andere stehe erst nach der Wahl an.

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