NSU-Ausschuss beendet Arbeit: Kiesewetter als Zufallsopfer

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Baden-Württemberg

NSU-Ausschuss beendet Arbeit: Kiesewetter als Zufallsopfer
Wolfgang Drexler (SPD)
Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses, Wolfgang Drexler.
 (Foto:
Marijan Murat
)

Stuttgart dpa/lsw Der NSU-Untersuchungsausschuss in Stuttgart hält die Polizistin Kiesewetter für ein Zufallsopfer der Rechtsterroristen. Das Gremium habe keine Anhaltspunkte dafür gefunden, dass Kiesewetter und ihr Streifenpartner im April 2007 in Heilbronn gezielt als Anschlagsopfer ausgesucht worden seien. Das sagte der Ausschussvorsitzende Wolfgang Drexler (SPD) am Freitag zum Abschluss des Untersuchungsausschusses in Stuttgart. Es gebe auch keine begründeten Zweifel daran, dass die NSU-Mitglieder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die Täter gewesen seien. Das Gremium schließe weitere Täter nicht aus, habe dafür aber keine konkreten Beweise.

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