Handgreiflichkeiten: AfD bestraft Räpple

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Handgreiflichkeiten: AfD bestraft Räpple

 Stefan Räpple (AfD)
Stefan Räpple (AfD)
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dpa
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Stuttgart kab Der umstrittene AfD-Abgeordnete Stefan Räpple darf für seine Fraktion in keinem Landtagsausschuss mehr mitarbeiten. Das geht aus einem Antrag der AfD-Fraktion an die Landtagsverwaltung zu Umbesetzungen in den Ausschüssen hervor, die der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt.

Bislang war Räpple Mitglied im Ständigen Ausschuss, im Umwelt- sowie im Kultus-Ausschuss. Von allen drei Posten wird er nun abgezogen und darf lediglich in drei Ausschüssen stellvertretendes Mitglied sein. Zum einen sei das eine disziplinarische Maßnahme dafür, dass er gegen seinen Fraktionskollegen Stefan Herre im Streit handgreiflich geworden sein soll.

Der zweite Grund: „Er erscheint zu den Ausschusssitzungen häufig unpünktlich oder gar nicht“, heißt es aus Fraktionskreisen. „Das geht so nicht, und das haben nun auch seine Unterstützer in der Fraktion verstanden.“

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