Sprachplauderei: Formatagnostizismus

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Kultur

Rolf Waldvogel
Sprachplauderei: Formatagnostizismus
Sprachplauderei: Formatagnostizismus
Sprachplauderei: Formatagnostizismus
 (Foto:
colourbox.de/hil
)

Ravensburg sz Am Mittwoch ging es im Rundfunk um die Eröffnung der Buchmesse. Und da fiel ein gar seltsames Wort. Markus Dohle, der Chef des weltweit größten Verlagskonzerns Penguin/ Random House, hatte zur Lage des Buchmarktes erklärt, die Essenz der digitalen Transformation des Buchgeschäftes liege nicht in der Formatfrage. Man habe sich bewusst formatagnostisch aufgestellt. Aha! Damit wollte er sagen, man habe sich nicht auf starre Formate festgelegt, also etwa in Ruhe abgewartet, wie sich das E-Book im Zusammenspiel mit den anderen Medien auf dem Markt platzierte.

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