Ausstellung „(K)ein Kompromiss“ über die Reformation in Ravensburg

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Kultur

Ausstellung „(K)ein Kompromiss“ über die Reformation in Ravensburg
Wer sündigt, wird vom Schlund der Hölle verschlungen. Der Ausschnitt aus dem Wandbild „Jüngstes Gericht“ im Heilig-Geist-Spital Ravensburg sollte die Menschen das Fürchten lehren.
Wer sündigt, wird vom Schlund der Hölle verschlungen. Der Ausschnitt aus dem Wandbild „Jüngstes Gericht“ im Heilig-Geist-Spital Ravensburg sollte die Menschen das Fürchten lehren.
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Fotos (2): Museum Humpis-Quartier René Schrei
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Ravensburg sz Die Evangelische Kirche Deutschlands hat die „Lutherdekade“ ausgerufen. Nun läuft der Countdown zum großen Jubiläum: „500Jahre Thesenanschlag in Wittenberg“ – und alles blickt nach Osten und Norden. Aber die Reformation fand natürlich auch anderswo im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation statt. In Ravensburg gibt es jetzt eine Ausstellung dazu. 1546 wurde die Reichsstadt evangelisch. Andreas Schmauder, der Leiter des Museums Humpis-Quartier und Professor in Tübingen, hat der Schau den Titel „(K)ein Kompromiss“ gegeben und weist so auf den „Sonderweg“ der Reichsstadt hin. Denn Ravensburg gehört zu den vier „Paradestädten“, die beide Konfessionen zuließen. Bikonfessionalität duldeten sonst nur noch Augsburg, Biberach und Dinkelsbühl.

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