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So schnell können Notärzte vor Ort sein

Auf unserer Karte sehen Sie alle Notarzt-Standorte (rot), die für die Region (orange) relevant sind, sowie alle Standorte der Rettungshubschrauber (grau). Der rote Kreis zeigt in einem Radius von zehn Kilometer um den jeweiligen Notarzt-Standort herum an, wie wahrscheinlich es ist, dass die sogenannte Hilfsfrist bei einem Notarzt-Einsatz tatsächlich auch eingehalten werden kann – sollte der Notarzt nicht gerade woanders unterwegs sein.

In Baden-Württemberg beträgt die Hilfsfrist 15 Minuten, sprich: Vom Eingang der Notfallmeldung in der Leitstelle bis zum Eintreffen des Notarztes vor Ort darf nicht mehr als Viertelstunde vergehen.

Offensichtliche Lücken in der Notarzt-Versorgung bestehen:

Zwischen Meßkirch, Beuron und Stetten; zwischen Heiligenberg und Wilhelmsdorf; zwischen Alleshausen und Hundersingen; zwischen Kißlegg, Vogt und Bad Wurzach; zwischen Eberhardzell, Rot an der Rot, Steinental und Bad Wurzach; zwischen Dettingen und Kirchdorf an der Iller; zwischen Geisingen und Ippingen; im nordwestlichen und nordöstlichen Ostalbkreis; zwischen Scharenstetten und Gerstetten; zwischen Obermarchtal und Hütten und in Erbach.

In Langenau wurde die Lücke unlängst geschlossen - allerdings ist der neue Notarzt-Standort nur nachts besetzt. Tagsüber soll dort ein Rettungshubschrauber zum Einsatz kommen.

Notärzte sind in der Regel nicht hauptberuflich als solche tätig. Sie haben entweder noch einen Job an einer Klinik oder eine eigene Praxis. Auf der Schwäbischen Alb, im Schwarzwald, Allgäu oder Oberschwaben sind bis zu 80 Prozent der Notarzt-Schichten mit Honorarkräften besetzt.